Stuttgart (dpa) - Der VfB Stuttgart kann sich im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga auf seine Heimstärke verlassen.

Trotz eines lange mäßigen Auftritts setzten sich die Schwaben 2:0 (0:0) gegen den SSV Jahn Regensburg durch und nutzten damit den Ausrutscher des Konkurrenten Hamburger SV gegen St. Pauli (0:2) aus. Mit dem sechsten Zweitliga-Heimerfolg in Serie zogen die Stuttgarter von Trainer Pellegrino Matarazzo am HSV vorbei auf Tabellenplatz zwei.

Daniel Didavi mit einem sehenswerten direkt verwandelten Freistoß (58. Minute) und Gonzalo Castro (59.) waren vor 46.924 Zuschauern die umjubelten Torschützen für den VfB. Regensburg machte es dem VfB zwei Wochen nach dem 0:6-Debakel gegen Tabellenführer Arminia Bielefeld schwerer und ist vorerst Siebter.

Vor den Treffern hatte der Videobeweis für die größten Aufreger gesorgt. Gleich zwei Tore - eins für den VfB und eins für Jahn - erkannte Schiedsrichter Harm Osmers zunächst an und nach Sichten der TV-Bilder wieder aber. Zunächst hatte VfB-Mittelfeldspieler Orel Mangala mit einem Direktschuss von der Strafraumgrenze getroffen (19.). Defensivspieler Atakan Karazor hatte nach der Ecke den Regensburger Max Besuschkow zuvor jedoch umgerissen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit landete der Ball nach einem Zweikampf zwischen dem Regensburger Kapitän Marco Grüttner und VfB-Torhüter Gregor Kobel im Tor. Osmers entschied nach dem Videobeweis aber ebenfalls auf Foul.

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