Neustadt (dpa/tmn) - Tafeltrauben brauchen all ihre Kraft für die heranwachsende Ernte. Hobbygärtner unterstützen sie dabei, indem sie die Spitzen der Ruten abschneiden.

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät dazu, diese 30 bis 40 Zentimeter hinter den Trauben zu kürzen. Das verhindere unproduktives Rutenwachstum, die Trauben werden besser versorgt.

Außerdem sollten Hobbygärtner bei der Gelegenheit zu kurze oder zu dicht stehende Triebe komplett abschneiden. Gibt es zu viele Trauben, sollte man einige davon ebenfalls entfernen, sonst reifen alle Früchte in geringerer Qualität heran.

Als Faustregel gilt laut Gartenakademie: Bei zwei bis drei Trauben pro Rute sollte am besten nur eine, in Ausnahmefällen auch zwei stehenbleiben. Gut ist auch, zwei bis drei Blätter um die verbleibenden Trauben zu entfernen, damit sie mehr Sonnenlicht einfangen können.