Veitshöchheim (dpa/tmn) - Laub im Herbst kann an vielen Stellen im Garten eine wärmende Decke für Pflanzen bilden. Sie sind dann besser geschützt vor Frost. Und an anderen Stellen ist Laub einfach nur Laub - weder sinnvoll noch schädlich. Man kann sich hier also die aufwendige Arbeit sparen, jedes einzelne Blatt zu entfernen.

Aber es gibt auch Stellen, an denen Gartenbesitzer auf jeden Fall im Herbst ran müssen, erklärt die Bayerische Gartenakademie:

- Rasen: Laub auf dem Rasen schadet den Gräsern. Sie würden faulen oder schimmeln, denn unter der Blätterdecke hält sich Feuchtigkeit.

- Teich: Blätter und andere Grünreste, die in den Teich gefallen sind, sollten entfernt werden. Denn bei der Zersetzung werden Nährstoffe freigesetzt, die das natürliche Gleichgewicht im Teich stören. Die Folge kann übermäßiges Wachstum von Algen sein.

- Gehwege: Werden Blätter feucht, sind sie rutschig. Daher sollte man zur Sicherheit von Passanten und sich selbst Laub von den Gehwegen um das Haus entfernen - am besten bevor es auf dem Belag festklebt und vergammelt.

Tipp der Gartenakademie