Hamburg (dpa) - Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt und Bundesliga-Tabellenführer THW Kiel müssen ihre nächsten Heimspiele vor leeren Rängen austragen.

Grund ist eine Entscheidung von Schleswig-Holsteins Landesregierung, wegen des Coronavirus Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bis zum 10. April zu untersagen.

Bei den Kielern sind mit dem Heimspielen gegen den Bergischen HC am 22. März und den SC Magdeburg am 26. März zwei Partien betroffen, in denen es für die Mannschaft von Trainer Filip Jicha um wichtige Punkte im Kampf um den nationalen Titel geht. Für die Flensburger stehen das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den französischen Vertreter Montpellier HB am 18. März, das Verfolgerduell in der Liga gegen die TSV Hannover-Burgdorf am 22. März sowie die Partie gegen den TBV Lemgo Lippe im Heimspielplan.

Beide Clubs wollten sich konkret erst äußern, wenn sie den Wortlaut der Entscheidung vorliegen haben. Die Vereine der Handball-Bundesliga (HBL) werden sich am Montag zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung treffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

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