Stuttgart (dpa) - Im Streit um die Abstellung von Handball-Nationalspielern rechnet der frühere Weltmeister-Torwart Johannes Bitter nicht mit einer Verweigerung der Bundesliga-Clubs.

"Ich glaube nicht, dass die Vereine auf Konfrontation gehen werden. Jeder weiß, wie wichtig das Nationalteam ist", sagte der 38 Jahre alte Nationaltorhüter der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

Zuletzt hatte die Handball-Bundesliga (HBL) mit ihren Vereinen ein Musterschreiben an die Nationalverbände erarbeitet, in dem die Clubs ihre Bedenken deutlich zum Ausdruck bringen. Die größte Sorge der Vereine ist, dass ihre Spieler nach der Rückkehr vom jeweiligen Nationalteam in Quarantäne müssen. HBL-Spitze und Deutscher Handballbund (DHB) bemühen sich seit Tagen um eine Lösung. Am Mittwoch entscheiden die Clubs nun, wie sie weiter vorgehen.

"Das Thema muss im Dialog und mithilfe der Politik gelöst werden", sagte Bitter.

© dpa-infocom, dpa:201027-99-96082/2

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