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22 000 Kunstwerke und ein "schwebendes Haus" gegen das Hochwasser Alte und neue Meister: Dresdner Albertinum wiedereröffnet

21.06.2010, 05:21

Dresden (dpa). Das Albertinum in Dresden ist als Haus der Moderne wiedereröffnet worden. "Es ist zu einem der modernsten Museen Europas, zu einer Arche der Kunst geworden", sagte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Sonnabend beim Festakt zur Eröffnung. Das Domizil der Skulpturensammlung und der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen bietet Kunst von Klassizismus und Romantik bis zur Gegenwart. Es war seit 2004 mit einem Kostenaufwand von 51,2 Millionen Euro aus Landesmitteln saniert und modernisiert worden.

In den teils nach historischem Vorbild rekonstruierten Hallen und Bildersälen sind 125 Skulpturen und Plastiken sowie rund 300 Gemälde ausgestellt. Die Antikensammlung wird in einem Gläsernen Schaudepot gezeigt.

Das Museum ist mit einem zweigeschossigen, über dem Innenhof "schwebenden Haus" auch eine architektonische Attraktion. Der Einbau des hochwassersicheren Depots, in dem auch Restaurierungswerkstätten untergebracht sind, wurde nach dem Elbehochwasser des Jahres 2002 notwendig. Die bisherigen unterirdischen Aufbewahrungsräume, aus denen damals rund 22 000 Kunstwerke gerettet werden mussten, waren unbenutzbar geworden. In dem Neubau werden 6000 Bilder der Galerien Alte und Neue Meister aufbewahrt.