Berlin (dpa). Die Zukunft der Berliner Rundfunkorchester und -chöre steht in den Sternen: Das Deutschlandradio will seinen Beitrag für die Dachgesellschaft ROC drastisch senken, der bisherige Intendant Gernot Rehrl geht zum Ende dieser Spielzeit. Der Sender, mit 40 Prozent Hauptgesellschafter der zwei Orchester und zwei Chöre, ist ab 2013 nur noch bereit, jährlich 11,91 Millionen Euro zu überweisen. Das wären rund 1,5 Millionen Euro weniger als bisher. Damit stelle sich für das Deutsche Symphonie-Orchester (DSO), das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), den RIAS-Kammerchor und für den Rundfunkchor Berlin die Existenzfrage, wie Deutschlandradio Intendant Willi Steul sagte. Mit der Neuberechnung der Rundfunkgebühren ab 2013 müsse das Deutschlandradio sein Engagement bei der ROC auf den Prüfstand stellen.