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Neues Projekt des Jüdischen Museums Berlin Libeskind baut Industriehalle um

11.08.2011, 04:28

Berlin (dpa). Sein Bau für das Jüdische Museum Berlin zieht jedes Jahr Hunderttausende an - nun erweitert der polnisch-amerikanische Stararchitekt Daniel Libeskind sein Projekt. Dafür wird gegenüber dem Museum in Berlin-Kreuzberg zurzeit die Halle eines einstigen Blumenmarktes umgestaltet. Für die 170 Meter lange Industriehalle hat Libeskind drei Räume in Form von riesigen Holzkisten entworfen, die an die Diaspora des jüdischen Volkes erinnern sollen, wie das Museum gestern mitteilte. Der auf elf Millionen Euro veranschlagte Umbau soll vor allem den Bildungsangeboten und dem Archiv des Museums dienen.

Die einstige Industriehalle aus den 60er Jahren steht unter Denkmalschutz und soll äußerlich kaum angetastet werden. Im Eingangsbereich ist lediglich ein schräger Vorbau geplant, der den Weg in die Halle bahnen soll.