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Nahe Zukunft im Louvre: Spinnennetze und Rodin-Trümmer

24.09.2015, 12:07

Paris (dpa) – Von der Steinzeit bis zu Jeff Koons: Unter dem Titel Eine kleine Geschichte der Zukunft (Une brève histoire de l'avenir) greift der Louvre weit aus.

Dabei vereint die Werkschau in Paris klassische und zeitgeschichtliche Werke. Archaischen Schrifttafeln aus Mesopotamien folgen riesige Spinnennetze des argentinischen Installationskünstlers Tomás Saraceno. Und neben einem Jeff Koons hängt eine Allegorie des Reichtums des Hofmalers Simon Vouet (1590-1649). Mehr als 200 Exponate sollen mit Blick auf eine tausendjährige Kunstgeschichte die nahe Zukunft illustrieren.

Die bis zum 4. Januar dauernde Werkschau lehnt sich an den gleichnamigen Titel des Bestsellers des französischen Wirtschaftswissenschaftlers Jacques Attali aus dem Jahr 2006 an. In dem auch auf Deutsch erschienenen Buch geht es um die Anordung der Welt, um Kriege und die Gesellschaft von Heute. Themen, die auch die Ausstellung strukturieren.

Neben einer Installation von Ai Weiwei - Säulen-Überresten alter Häuser aus Peking - ist auch das Trümmerstück einer Rodin-Bronzeskulptur aus den Ruinen der im September 2001 zerstörten Twin Towers in New York zu sehen.

Une brève histoire de l'avenir