Schlaglichter - Cottbus zeigt ostdeutsche Kunst
Cottbus (dpa) - Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus beleuchtet im nächsten Jahr mit 13 Ausstellungen ostdeutsche Kunst im 20. Jahrhundert.
Dazu zählt die Schau Gegenüber mit Werken von Bernhard Heisig (1925-2011), die Ende Januar den Auftakt des Jahresprogramms bildet, wie das Museum am Mittwoch mitteilte. Das Haus erhielt vor einiger Zeit eine große Dauerleihgabe an Heisig-Gemälden.
Gemeinsam mit dem Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) und dem Kunstarchiv Beeskow entsteht eine Schau mit dem Arbeitstitel Schlaglichter: Kunst in der DDR-Zeit, also zwischen 1949 und 1990, soll durch einzelne Gemälde repräsentiert werden - ein Bild pro DDR-Jahr, wie die Leiterin des Cottbuser Museum, Ulrike Kremeier, erläuterte. Die Schau soll im April beginnen und findet zeitgleich an den drei Standorten statt.
Weitere Ausstellungen wird es unter anderem mit Werken von Gerhard Altenbourg, Manfred Paul und Ulrich Wüst geben. Der Schwerpunkt des Dieselkraftwerks ist die DDR-Zeit. Im Depot befinden sich den Angaben zufolge 30 000 Werke. DDR-Kunst macht 75 Prozent des Bestands aus.