Magdeburg/Nürnberg (dpa) - Mit 44 Projekten im künstlerischen Programm geht Magdeburg in die Schlussrunde um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Zudem sind rund 180 internationale Partner sowie mehr als 100 Partner aus der Stadt und der Region dabei.

Ziel sei es, in der Stadt ein Feuer zu entfachen und Menschen, Kultur und Wissenschaft zusammenzubringen, sagte Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) am Montag in Magdeburg.

Auch die Bewerbung Nürnbergs als europäische Kulturhauptstadt befindet sich im Endspurt - allerdings läuft dieser wegen der Corona-Pandemie vor allem virtuell ab. "Wir befinden uns im Eiskanal. Es gibt jetzt definitiv kein Zurück mehr", sagte Nürnbergs Kulturbürgermeisterin Julia Lehner (CSU) am Montag bei der Vorstellung des zweiten Bewerbungsbuchs. Darin skizziert die Stadt auf 100 Seiten ihre Strategie, das künstlerische und kulturelle Programm und die Finanzierung des Gesamtbudgets von rund 103 Millionen Euro.

Neben Nürnberg und Magdeburg bewerben sich für Deutschland auch Chemnitz, Hannover und Hildesheim um den Titel. Am 28. Oktober fällt die Entscheidung. Die zweite Kulturhauptstadt 2025 stellt Slowenien.

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