Autopflege Nicht kratzen: So bekommen Sie den Saharastaub vom Auto
Saharastaub ist öfter mal im Anflug und das kann unter Umständen auch eine Gefahr für den Autolack bedeuten. Wie geht Staub am besten weg? Reicht die Fahrt durch die Waschanlage?

Berlin - Frühlingswetter. Mancherorts ist es richtig schön dieser Tage. Aber auch Sahara-Staub hat sich wieder einmal angekündigt. Bis zu 20 Mal im Jahr kann Sahara-Staub über Deutschland hinwegziehen und sich auch auf Autos absetzen, erläutert der Auto Club Europa (ACE).
Der Staub an sich ist auf dem Auto erst einmal problemlos. Allerdings: Wer falsch reinigt, kann Schäden hervorrufen. Nämlich dann, wenn beim Abwaschen zu wenig Wasser zum Einsatz kommt. Denn der Staub besteht aus feinen Sandkörnern, die auf dem Autolack, den Scheiben oder den Kunststoffoberflächen Kratzer hinterlassen können.
Daher ist vor der Fahrt durch die Waschanlage eine gründliche Vorwäsche mit viel Wasser etwa in einer Waschbox oder auf einem Waschplatz ratsam. Denn allein eine automatisierte Vorwäsche als Bestandteil des Waschprogramms ist laut ACE nicht ausreichend.
Lappen können wie Schmirgelpapier wirken
Wichtig: Auf Bürsten und Lappen bei der Vorwäsche verzichten - sie können wie Schmirgelpapier wirken und zu Kratzern im Lack führen. Am besten zunächst das Auto großzügig mit einem Hochdruckreiniger vom Schmutz-Sand-Gemisch befreien.
Vor der Fahrt in die Waschanlage müssen die Scheiben, Scheinwerfer und Rückleuchten so von Schmutz befreit werden, dass die Sicht nicht eingeschränkt und man im Zweifel auch bei Nacht für andere gut sichtbar ist.
Gegebenenfalls muss man also zunächst die Scheiben mit ausreichend klarem Wasser abspülen. Eine komplette Autowäsche von Hand auf der Straße oder auf dem eigenen Grundstück ist vielerorts nicht erlaubt.