Rutschgefahr Vorsicht mit E-Motorrollern bei Herbstwetter
Für eine Fahrstrecke spontan einen elektrischen Motorroller mieten? Mit entsprechendem Führerschein ist das möglich. Gelegenheitsfahrer sollten aber jetzt besonders die Witterung im Blick haben.

Berlin - E-Roller haben es in sich: Sie beschleunigen oft schneller als herkömmliche Motorroller. Laut dem Tüv-Verband können sie eine Geschwindigkeit von 45 bis 50 Stundenkilometern erreichen.
Gerade wer das erste Mal auf einem E-Roller sitzt, sollte Beschleunigung und Geschwindigkeit also nicht unterschätzen, schon gar nicht in der kalten und dunklen Jahreszeit. Im Herbst kann nasses Laub die Fahrbahn rutschig machen und beim ersten Frost droht Glätte.
Langsam fahren, Helm auf
Die Devise lautet also: Langsamer fahren auf nasser Fahrbahn, scharfe Kurven vermeiden und noch einmal mehr Rücksicht auf andere nehmen. Ein Helm ist Pflicht - in mietbaren Rollern sind laut Tüv in der Helmbox normalerweise zwei Helme in unterschiedlichen Größen.
Sollte es zu einem Sturz kommen, schützen festes Schuhwerk und strapazierfähige Kleidung mit langen Beinen und Ärmeln sowie Handschuhe vor Verletzungen. Ist man regelmäßig mit E-Motorrollern unterwegs, kann man auch über Schutzkleidung mit Protektoren an Schultern, Rücken, Ellenbogen und Knien nachdenken.