Berlin (dpa) - Zu einem "Black Food Festival" haben sich mehrere Gastronomen am Sonntag in Berlin zusammengetan. In einem Biergarten zwischen Spree und Landwehrkanal gab es an rund zwei Dutzend Ständen etwa schwarzen Hummus aus der syrischen Küche und schwarze Churros - frittierte Teigschnüre - aus Spanien.

Besucherschlangen bildeten sich auch vor Ständen mit Hot-Dog-Würstchen oder frittierten süditalienischen Teigtaschen - alle ebenfalls in Schwarz.

Einer der Veranstalter sagte vorab, das Geschmackserlebnis verändere sich, wenn man Essen einfärbe. Das dürften auch Eltern kennen - wenn für den Kindergeburtstag plötzlich Kekse pink oder blau sein sollen. Genutzt wird zum Färben mitunter Aktivkohle. Nach Meinung der Verbraucherschutzzentrale Hessen sollte man davon nicht zu viel essen. Sonst drohten Verstopfung oder eine nachlassende Wirkung von Medikamenten, wie die Verbraucherschützer online schreiben.

Nach bunt eingefärbtem Essen im Unicorn-Trend sieht man nun immer öfter die schwarzen Nahrungsmittel. In Italien ist schwarze Pasta mit Tintenfischtinte bereits ein Klassiker. Andernorts sieht man schwarzes Softeis oder schwarze Burger-Brötchen. In New York gab es bereits vor zwei Jahren zum Beispiel einen "Goth Latte" oder auch Cocktails und Eis in Schwarz.

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