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Sicher investieren Neues Tool prüft Online-Geldanlagen auf Betrugsrisiken

Mit wenigen Klicks unseriöse Geldanlagen entlarven: Das kostenlose Tool der Verbraucherzentrale prüft Online-Angebote auf mögliche Risiken.

Von dpa 04.02.2026, 16:55
Sicherheit bei Online-Investitionen: Der Fake-Check zeigt, wann Vorsicht geboten ist.
Sicherheit bei Online-Investitionen: Der Fake-Check zeigt, wann Vorsicht geboten ist. Zacharie Scheurer/dpa-tmn

München - Wer Geld anlegen möchte, macht das vielleicht gerne aus dem Komfort des eigenen Zuhause. Egal, ob es sich um eine Investition in Kryptowährungen, Differenzkontrakte oder Devisenhandel handelt, dank des Internets geht das schnell und auch recht einfach – doch umso leichter ist es auch, in eine Falle zu tappen.

Denn Anlagebetrug ist im Netz keine Seltenheit. Vor allem, wenn es keinen persönlichen Kontakt zu Anbietern oder Vermittlern gibt, kann es schwerfallen, echte Angebote von Unechten zu unterscheiden. Um Verbraucher besser vor unseriösen Geldanlagen zu schützen, gibt es das kostenlose Tool „Fake-Check Geldanlage“ der Verbraucherzentrale.

Die wichtigsten Informationen parat haben

Um eine Einschätzung treffen zu können, stellt das Tool zuerst einmal ein paar Fragen rund um die Investition. Dabei sind die folgenden Informationen relevant:

  • Die Art der Investition, also ob es sich um Kryptowährung, Differenzkontrakte (CFD), Devisenhandel, Copy-Trading oder Ähnliche handelt
  • Ob das Angebot bereits angenommen oder Geld eingezahlt wurde
  • Wie das Angebot beworben wurde und was versprochen wird

Sind alle Fragen des Tools beantwortet, gibt es eine grobe Einschätzung darüber, ob es das Angebot für seriös empfindet oder eben nicht. Dort steht dann etwa, ob es Ungereimtheiten gibt, oder ob es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Betrug handelt.

Vorsicht: Das Tool ersetzt keine individuelle Rechts- oder Finanzberatung, so die Verbraucherzentrale. Es kann lediglich dabei helfen, zu erkennen, wann eine solche Beratung sinnvoll sein könnte.

Wichtige Warnsignale

Doch schon bevor das Tool zum Einsatz kommt, gibt es einige Merkmale bei Angeboten, bei denen die Alarmglocken läuten sollten. So gilt immer Vorsicht, wenn hohe Gewinne ohne Risiko versprochen werden, so die Verbraucherzentrale Bayern. Auch ein starker Zeitdruck kann ein Indiz für eine trügerische Investition sein.

Zusätzlich dazu kann die Art des Kontaktes auch ein Indiz sein. So wird bei unseriösen Angeboten der Kontakt oft hauptsächlich per Telefon, Messenger, Social Media oder E-Mail aufgenommen. Gibt es deutliche Warnzeichen wie diese, sollte auf keinen Fall Geld überwiesen werden, rät die Verbraucherzentrale Bayern.