Salmonellen Keimgefahr: Bei Natur-Kausnacks für Hunde auf Hygiene achten
Schere, Handschuhe, sauberer Napf: Jetzt kann es losgehen mit dem Füttern. Nur wer Hygieneregeln einhält, sorgt dafür, dass Hund und Mensch gesund bleiben.

Berlin - Mit naturbelassenen Kausnacks können Hunde viel Zeit beim Fressen verbringen - allerdings sollten sich Halter der Salmonellengefahr bewusst sein. Mangelnde Hygiene kann dazu führen, dass sich Bakterien verbreiten. Sowohl bei Hunden als auch bei Menschen können Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Schmerzen und Fieber die Folge sein.
Händewaschen nicht vergessen!
Die Stiftung Warentest gibt in ihrer gleichnamigen Zeitschrift (Ausgabe 2/2026) Tipps, wie sich Hundehalter vor Keimen schützen.
Wer einen Hundesnack angefasst hat, sollte sich danach die Hände waschen. Oder: Einmalhandschuhe tragen. Snacks, die nicht aufgefressen wurden, werden direkt entsorgt.
Für kleinere Hunde müssen große Leckerbissen zerteilt werden - und das vorzugsweise mit einer Garten- oder Geflügelschere, die ausschließlich dafür genutzt wird. Die Snacks sollten am besten draußen zerkleinert und verfüttert werden - möglichst nicht in der Küche.
Napf nach dem Füttern reinigen
Wer seinen Liebling in der Küche füttert, sollte besonders bei der Zubereitung von naturbelassenem oder rohem Futter auf die Hygiene achten. Das heißt: Währenddessen den Hund am besten nicht streicheln und nach dem Füttern den Napf reinigen.
Zu den trockenen Snacks sollte außerdem ein gut gefüllter Trinknapf bereitstehen. Auch dieser wird nach Gebrauch gereinigt und das Wasser regelmäßig gewechselt.
Weitere Hygienetipps, um die Übertragung von Krankheitserregern im Haushalt zu vermeiden:
- Nach jeder Streicheleinheit die Hände waschen
- Hund nicht über offene Wunden oder das Gesicht lecken lassen
- Hund nicht im Bett schlafen lassen
- Kinder nicht auf Hundedecke oder im Hundekörbchen spielen lassen
- Hundedecke einmal in der Woche bei mindestens 60 Grad Celsius waschen