Was passt zu mir?

App zur Berufswahl nach fünf Jahren neu aufgelegt

Die Berufswahl-App „Zukunft läuft“ wurde neu aufgelegt. Die Anwendung für Schülerinnen und Schüler kann am Smartphone und im Browser als Web-App genutzt werden.

Von dpa 27.05.2021, 11:34
Die App „Zukunft läuft“ soll auf der Suche nach dem passenden Weg in Ausbildung und Beruf helfen, sagt die Rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).
Die App „Zukunft läuft“ soll auf der Suche nach dem passenden Weg in Ausbildung und Beruf helfen, sagt die Rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Uwe Anspach/Archiv/dpa

Mainz - „Checke deine Interessen“, fordert die App mit dem Namen „Zukunft läuft“. Die vor fünf Jahren in Rheinland-Pfalz gestartete Anwendung zur Unterstützung bei der Berufswahl wurde jetzt zum dritten Mal neu aufgelegt.

Geboten werde „eine niedrigschwellige Erstorientierung für Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach dem für sie passenden Weg in Ausbildung und Beruf“, erklärte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD). Beim Start im Februar 2016 war „Zukunft läuft“ nach Angaben des Ministeriums die bundesweit erste App zur Berufswahl. Sie soll bei mehr als 340 Ausbildungsberufen und unzähligen Studienmöglichkeiten die nicht immer ganz einfache Entscheidung unterstützen.

Die Schülerinnen und Schüler werden aufgefordert, spontan und ehrlich auf Aussagen zu antworten wie „Es macht mir Spaß, körperlich richtig zuzupacken“ - mit fünf Auswahlmöglichkeiten zwischen „stimmt vollkommen“ und „stimmt überhaupt nicht“. Nach dem kleinen Marathon der Selbsterkundung erhalten sie eine Auswahl von Bereichen, die am besten zu ihnen passen würden - jeweils mit zwei Schaltflächen Ausbildung und Studium. Danach werden die jeweils passenden Ausbildungsberufe oder Studienfächer genannt. Ergänzend gibt es Hilfestellungen zur Planung eines Praktikums und zum Schreiben einer Bewerbung.

„Unsere App motiviert Jugendliche zeit- und altersgemäß, sich mit dem Prozess der Berufs- und Studienorientierung zu beschäftigen und kompetent in eigener Sache zu entscheiden“, erklärte Hubig. Die Anwendung kann sowohl am Smartphone als auch im Browser als Web-App genutzt werden.