Berlin (dpa) - Baseball-Kappe, Brille, Bart: In freundlich-lässiger Pose steht Mark Forster seit vergangenem Sommer als Wachsfigur in Berlin. In den Händen hält er eine Auszeichnung - wie schon oft im richtigen Leben.

Der Popsänger fühlt sich gut getroffen von der Plastik. "Sie sieht genauso aus wie ich. Aber ich finde, vier Prozent Jack Nicholson sind auch dabei. So ein bisschen wie mein böser Zwillingsbruder", sagte der Sänger, Songwriter und Pianist der Deutschen Presse-Agentur bei der Vorstellung der Figur. Im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds ist der Musiker, der heute 38 wird, neben Kollegen wie Wincent Weiss (27) und Shawn Mendes (22) platziert.

Die Größe der Figur sei ihm besonders wichtig gewesen. "Es wird im Internet immer wieder behauptet, ich sei ganz klein. Das basiert auf einem Witz von Oliver Welke zu meinem EM-Song "Wir sind groß". Um mit diesem Gerücht aufzuhören, mache ich das hier auch. Die Figur ist genau 1,85 Meter und genauso groß wie ich. Nimm das, Internet!"

Geboren am 11. Januar 1983 als Marek Cwiertnia in Kaiserslautern, lernte er schon in Kindertagen Klavier. Nach seinem abgeschlossenen BWL-Studium entschied er sich aber, seine Liebe zur Musik zum Beruf zu machen. Mit der Single "Au revoir" kam er dann 2014 groß heraus - ein Riesen-Erfolg. Seitdem mischt er regelmäßig auf den vorderen Rängen in den Popcharts mit und heimst Musikpreise ein.

Zuletzt ist er im Herbst wieder einmal mit einer 1Live Krone ausgezeichnet worden, diesmal für seinen Single-Hit "Übermorgen" aus dem Jahr 2020. Doch auf seinen Meriten ruht sich der Pfälzer nicht aus: Die coronabedingte Auszeit ohne Konzerte hat Forster für die Arbeit im Studio genutzt. Im Herbst war er zudem erneut als Coach bei der Musikshow "The Voice of Germany" auf Sat.1 dabei.

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