Berlin (dpa) - Wolke Hegenbarth ("Alles Klara") ist während der Drehpause durch die Corona-Krise privat durchaus ausgelastet. Die frisch verlobte Schauspielerin und Mutter eines acht Monate alten Sohnes mit dem Namen Avi geht entspannt mit der aktuellen Situation um.

"Dank Avi habe ich nicht allzu viel Zeit, mich zu sorgen oder zu langweilen, er hält mich den ganzen Tag auf Trab. Wir versuchen es positiv zu sehen und die gemeinsame Zeit als Familie zu genießen", so die 39-Jährige.

"Uns geht es da wie allen anderen auch", sagte die TV-Ärztin aus der ARD-Filmreihe "Toni, männlich, Hebamme" der Nachrichtenagentur dpa. "Die Dreharbeiten für neue Folgen sind erstmal verschoben. Wir müssen abwarten, was passiert." Zum Thema männliche Hebammen hat Hegenbarth eine klare Meinung: "Das Geschlecht der Hebamme sollte meiner Ansicht nach, wie in jedem anderen Beruf, keine Rolle spielen. Ich entscheide da nach Kompetenz und Sympathie."

Beim Dreh von gynäkologischen Untersuchungen sei immer eine Frauenärztin am Set mit dabei, eine sogenannte medizinische Fachberatung, die sie unterstütze. "Schwangerschaft und Geburt selbst erlebt zu haben, ist auf jeden Fall von Vorteil, da ich nun aus erster Hand weiß, was "meine Patientinnen" durchmachen". Das sei das Schöne an ihrem Beruf - jede Lebenserfahrung, gut oder schlecht, könne ihr Spiel nur bereichern, so Hegenbarth.