Schermen l Was für ein Unglück: Zwei Tage vor Heiligabend hat in Schermen eine Familie ihr Heim verloren. Ein Feuer zerstörte das Wohnhaus am Freitagnachmittag. Verletzt wurde zum Glück niemand. Sieben Feuerwehren waren im Einsatz. Der Brand soll unter dem am Haus stehenden Carport entstanden sein, erklärte der für Brandschutz zuständige Kreisvorstand Bernd Girke vor Ort, kurz nachdem das Feuer gelöscht war. Die Ursache für das Feuer müssen die Ermittlungen aufdecken.

Drehleiter

Kurz vor 15 Uhr waren die Feuerwehren der Gemeinde Möser alarmiert worden. Einsatzkräfte aus Schermen, Pietzpuhl, Möser, Lostau und Körbelitz rückten in Windeseile an und begannen mit dem Löschen. Schnell wurde der Einsatzleitung unter Führung von Gemeindewehrleiter Dirk Jeitner jedoch klar, dass eine Drehleiter benötigt wurde. Auf dem Dach des Hauses war zudem eine Photovoltaikanlage installiert.

Eine Mannschaft aus Burg rückte mit der Drehleiter an und übernahm das Löschen von oben. Da jede Menge stickiger Rauchschwaden aufstiegen, wurde das Haus in der engen Wohnsiedlung weiträumiger abgesperrt. Feuerwehrleute gingen mit Atemschutzgeräten in den deshalb um so Kräfte zehrenderen Löscheinsatz.

Vom Carport aus muss das Feuer auf an die mit Holz vertäfelte Giebelwand des Hauses übergegriffen haben, versuchte Bernd Girke eine erste Rekonstruktion der Abläufe.

Kurz nach 16 Uhr waren die Flammen zunächst gelöscht. Vorsicht war weiter geboten. Während erste Einsatzkräfte begannen ihre Ausrüstungen einzuräumen und zu verstauen, wurden Brandwachen eingeteilt.