Corona-Pandemie

Landkreis dankt Burger Soldaten für Arbeit im Impfzentrum

Die Hilfe der Bundeswehr im Impfzentrum Jerichower Land endet – vorerst. Vize-Landrat Thomas Barz (CDU) hat jetzt acht Soldaten der Clausewitz-Kaserne für ihren Einsatz gedankt und in den Urlaub verabschiedet.

Von Mario Kraus 24.07.2021, 14:01
Vize-Landrat Thomas Barz bedankt sich bei den Soldaten des Burger Logistikbataillons für ihre Arbeit im Impfzentrum.
Vize-Landrat Thomas Barz bedankt sich bei den Soldaten des Burger Logistikbataillons für ihre Arbeit im Impfzentrum. Foto: Mario Kraus

Burg/Genthin - Corona hat auch für viele Bundeswehrsoldaten den Alltag verändert. Acht Angehörige des Burger Logistikbataillons 171 haben in den vergangenen Monaten beispielsweise fernab ihres gewohnten militärischen Dienstes im Impfzentrum des Landkreises dafür gesorgt, dass die Dosen nach einem bestimmten Ablauf schnell und professionell verabreicht werden konnten. Dafür hat Vize-Landrat Thomas Barz (CDU) den Zeitsoldaten Christin Höfer, Marc Schmidt, Tim-Julian Harbich, Adriano Czerwiec, Mathias Beyer, Melchior Quentin und Hannes Krüger den Dank des Landkreises ausgesprochen und zur Verabschiedung ein kleines Präsent überreicht. Eine Abschlussfeier soll Mitte September folgen. „Ohne die Hilfe der Bundeswehr im stationären und mobilen Impfzentrum hätten wir diese immense Aufgaben gar nicht stemmen können“, sagte Barz. Alle Kameraden hätten sich mit großem Einsatz, Stetigkeit und menschlicher Zuwendung ins Zeug gelegt, damit die Impfungen reibungslos vonstatten gehen können – sei es in der Anmeldung, Registrierung oder Betreuung. „Und das auch an Tagen, wo bis zu 1300 Personen den Corona-Schutz erhielten“, so Barz. „Das war und ist eine klasse Leistung.“

Impfzentrum schließt am 23. September

Eine neue Erfahrung war die Arbeit für die Soldaten selbst auch. „So etwas erlebt man nicht alle Tage. Jeder von uns hat die Aufgaben ernst genommen“, sagte Hannes Krüger, der Führer der Burger Soldaten. Ähnlich sieht Marc Schmidt seine Zeit im Impfzentrum. „Es hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht und war eine sinnvolle Tätigkeit“, so der Familienvater aus Ferchland, der wie die anderen Kameraden auch für einen weiteren Einsatz wieder zur Verfügung stehen würde

Im Impfzentrum in Burg erhielten seit der Eröffnung am 22. Januar rund 58 000 Menschen den notwendigen Pieks.

Das Impfzentrum in der Burger Stadthalle schließt ab 23. September. Bis dahin ist es montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr geöffnet. Impfungen sind auch ohne Anmeldungen möglich.