Burg/Parchau l Tüftler, Autofreunde und Nostalgiker trafen sich kürzlich zur 3. Parchauer Oldtimerparade bei schönsten Sommerwetter am Café und Restaurant Schaulies. Alle bisherigen Rekorde konnten die Organisatoren der „Parchauer Oldies“ in diesem Jahr übertreffen. Nicht nur was die Besucheranzahl betrifft, sondern es präsentierten sich auch mehr als 70 historische Fahrzeuge auf dem Ausstellungsplatz.

Am Vormittag trafen sich alle Teilnehmer aus Magdeburg, dem Bördekreis und dem Jerichower Land mit ihren Fahrzeugen am Kirschenweg, um gemeinsam durch den Ort zum Veranstaltungsgelände zu fahren. Trabi, Wartburg, amerikanische und russische Oldtimer, Simson Spatz-Sperber-Schwalbe und die Awo 425 sowie alte landwirtschaftliche Fahrzeuge waren unter vielen anderen an diesem Tag zu bewundern.

In der Kleidung der damaligen Zeit kam Henry Kleinod aus Burg mit seiner Simson AWO-T 425 zur Oldieschau. Er sieht sich selbst als Jäger und Sammler, was alte Motorräder und deren Ersatzteile betrifft.

Bilder

Das „Bärenstarketeam“ aus Parchau/Ihleburg trifft sich seit über sechs Jahren mit Kind und Kegel zu Ausfahrten mit seinen Oldtimer-Motorrädern und sonstigen Fahrzeugen. Auf der AWO 425 von 1955 mit Beiwagen der „Bärenstarken“ dürfen Collin und Martin von der Wohngruppe der Rolandmühle „Villa Külzau“ aus Möser Platz nehmen.

Feuerwehr-Handspritze

Die Betreuerinnen der Wohngruppe, Yvonne Flügge und Jana Deye, haben mit den vier Kindern einen Ausflug zur Parchauer Oldieparade unternommen. Die Freiwillige Feuerwehr Reesen hatte eine alte Handspritze der Feuerwehrgerätefabrik Bräunert aus Bitterfeld von 1890 mitgebracht und die Gäste konnten mit Muskelkraft den Schlauch mit Wasser füllen. Matthias und Irina Müller mit ihrem Sohn Max führten die alte Technik einer Dreschmaschine von 1920 vor – wie sie vor über 100 Jahren genutzt wurde.