Burg l Neue Außenanlagen an den Wohnblöcken, mehr und modern möblierte Zimmer für Wohngemeinschaften (WG) und ein benutzerfreundlicher digitaler Auftritt – das sind die Projekte, die für die Wohnungsbaugesellschaft in diesem Jahr auf der Agenda stehen. Waren 2018 größtenteils umfangreiche Sanierungen auf der Tagesordnung, sind es nun viele einzelne Projekte, die das Wohnen und Umfeld attraktiver gestalten sollen. Ziel ist es, junge und alte Mieter gleichermaßen ins Boot der Wobau zu holen. Dafür werden rund zwei Millionen Euro in die Hand genommen, kündigt Geschäftsführerin Bärbel Michael an.

Grünflächen neu gestaltet

Während das Stadtbild bereits jetzt von vielen sanierten Fassaden profitiere, komme es jetzt darauf an, das Umfeld zu ordnen. So werden deshalb die Grünflächen rund um die Wilhelm-Külz-Straße 23 a bis d, Hegelstraße 9 und 10 sowie um die Bruchstraße 27 und 28 neu gestaltet - auch mit Pflanzen, Einfassungen und einer Rasenfläche. „In diesem Zusammenhang werden künftig die Müllplätze so gestellt, dass ein einheitliches Bild geschaffen wird“, kündigt Michael an. Dies betrifft die Häuser im Bereich Johann-Mühlpfort-Straße 3 bis 11, Wilhelm-Kuhr-Straße 7, Hegelstraße, Blumenthaler Straße 37 und Ludwig-Jahn-Straße 1 bis 3. Die Stellflächen für die Mülltonnen sind dann eingezäunt, Zugang haben nur die jeweiligen Mieter. In diesem Zusammenhang sollen zudem die wilden Stellplätze für Autos zwischen St. Petri und Bruchstraße verschwinden – zugunsten der Mieter. Dort soll eine umschlossene Parkfläche für 30 Autos geschaffen werden.

„Auch in den Häusern der Wobau wird natürlich noch investiert und gearbeitet“, so Michael. Derzeit werden beispielsweise die Treppenhäuser in Hinter St. Petri, der Blumenthaler Straße und Wilhelm-Kuhr-Straße 7 auf Vordermann gebracht. Mit diesen Arbeiten werde dann das Projekt „Wobau neu“ abgeschlossen, erläutert die Geschäftsführerin.

Nachfrage bei möbelierten Wohnungen

Eine größere Nachfrage verzeichnet das Unternehmen bei den möblierten Wohnungen beziehungsweise Zimmern. „Hierbei stoßen wir auf ein starkes Echo“, versichert Michael. So habe beispielsweise die Bundeswehr mit ihrem Standort in Burg fünf Wohnungen angemietet. Und auch das Konzept von Wohngemeinschaften werde wieder beliebter. Das zahle sich unter anderem für Auszubildende, Monteure oder Pendler aus, die aus verschiedensten Gründen die Woche über in der Stadt arbeiten, aber ihr persönliches Budget schonen wollen. „Hier wollen wir in Zukunft auch verstärkt Wohnmöglichkeiten für Senioren schaffen, die beispielsweise nicht mehr allein leben wollen“, so Michael. In Großstädten gebe es damit bereits gute Erfahrungen.

Auch online zeigt die Wobau ihr neues Gesicht. Die Unternehmensseite wobau-burg.de wurde überarbeitet und präsentiert die aktuellen Mietangebote.

Auch das Ensemble Concert Haus Carré an der Ecke am Markt, Breiter Weg und Bruchstraße hat einen eigenen Webauftritt. Auf www.concerthauscarre.de gibt es dazu die notwendigen Informationen rund um die sanierten Wohnungen, die im vergangenen Jahr erneuert wurden. Die Wobau investierte in den Plattenbau aus DDR-Zeiten etwa 3,4 Millionen Euro. 24 Unternehmen waren an dem Projekt, das sich über sieben Monate erstreckte, beteiligt. Entstanden sind im Stadtzentrum Ein- bis Vier-Raum-Wohnungen mit zehn verschiedenen Grundrissen. Die Wohnungen verfügen über modern geflieste Bäder mit Dusche oder Badewanne, neue Fenster, Eingangs- und Kellertüren, Fußböden in Echtholzoptik und komplett neue Versorgungsleitungen.

Zum Bestand der Wobau gehören 1050 Wohnungen. Im Unternehmen sind derzeit 20 Mitarbeiter beschäftigt.