Hobeck l Daran sollte auch der mit viel Herzblut und Ehrgeiz durchgeführte Wettkampf „Stärkstes Dorf“ nichts ändern. Nachdem 2018 die Männer und Frauen aus Klepps jeweils den ersten Platz belegt hatten, untermauerten die Frauen aus Klepps auch dieses Mal ihre Stärke. Die Damen aus Göbel errangen den zweiten Platz vor Hobeck. Bei den Männerteams siegte diesmal das Team aus Göbel, vor Klepps und Hobeck.

In zwei Disziplinen unterschieden sich die Wettbewerbe von Männlein und Weiblein: Während die Männer ein „Robur“-Feuerwehrauto LO 1800 so weit wie möglich ziehen sollten, war es bei den Damen „nur“ ein Barkas B 1000.

Damen werfen Gummistiefel

In einer weiteren Disziplin, die man mit „Gib Gummi!“ hätte überschreiben können, mussten sich die Männer mit der Fortbewegung von Traktor-Reifen abmühen, die Damen maßen sich im Gummistiefelweitwurf. In der dritten Disziplin musste ein Hindernis-Parcours bewältigt werden. Zur Ermittlung des 2. und 3. Platz bei den Männern musste als vierte Wettkampfdisziplin das Tauziehen herhalten.

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Die Hobecker Kinderfeuerwehr bewies in einer Vorführung, was sie schon gelernt hat. Dazu war ein Unfall samt Feuer vorbereitet worden. Nahezu unfallfrei blieb Gott sei Dank das diesjährige Seifenkistenrennen der Kinder. Ging es im ersten Durchgang darum, so weit wie möglich von einer Rampe zu rollen, so sorgte die ehrgeizige Schubkraft einiger Väter für atemstockende Momente. Über einen Slalom sowie eine Wippe mussten die originellen Gefährte geschoben werden.

Geld fürs Ponyreiten

Eine witzige Idee hatte der Hobecker Norbert Pfahl. Statt Geld dafür zu nehmen, verteilte er Geld an die Kinder, die gerne mal auf einem Pony reiten, oder es einmal striegeln wollten: „Wir wollen die Kinder so an die Tiere heranführen“, so Norbert Pfahl. Mit einem Kaninchengehege präsentierten sich auch die Kleintierzüchter.

Die Loburger Schützengilde steuerte ein Luftgewehrschießen sowie Salutschüsse bei, am Abend hatten der Kultur- und Sportverein Hobeck sowie die „Mamidancer“ ihre großen Auftritte. Auch die Miniplaybackshow kam gut an.

Immer mehr Besucher

„So viel los war hier schon lange nicht mehr“, fasste es eine Besucherin am frühen Abend zusammen. Und auch Ortschef Mathias Walk war überzeugt: „Es kommen immer mehr Leute. Sowohl von Außerhalb als aus den drei Orten. Das freut uns natürlich sehr.“

Erst gegen drei Uhr verließen die letzten Gäste das Festgelände auf dem Hobecker Gutshof.