Burg l Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagmorgen (3. Juni) an einem Bahnübergang auf der Parchauer Chaussee in Burg. Nach ersten Angaben der Bundespolizei hatte ein Autofahrer vermutlich versucht, den Bahnübergang trotz geschlossener Halbschranke mit seinem Auto zu überqueren. Er wurde daraufhin von einer Regionalbahn erfasst und etwa 300 Meter mitgeschliffen. Trotz eines Totalschaden am Pkw kam der Unfallverursacher mit einem Schock davon.

Die 10 Passagiere und der Zugführer der Regionalbahn blieben unverletzt. Die Bahnstrecke zwischen Burg und Berlin blieb während der Aufräum- und Ermittlungsarbeiten gesperrt. An der Lok entstand ein Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Reisenden wurden mit dem Schienenersatzverkehr an ihr Ziel gebracht.