Gardelegen l Fokussiert standen sich die Jugendlichen Luca Redzig und Marlon Peter auf dem Gelände des Jugendförderungszentrums – im Soccer-Cage – gegenüber. Immer wieder probierten die beiden sich auf engstem Raum gegenseitig auszuspielen, um eines von drei benötigten Toren zu schießen, um zu gewinnen. Dass dazu bei dem kleinen Feld des Käfigs viel Geschick und Ballkontrolle notwendig sind, merkten die beiden schnell und hatten sichtlich viel Freude. Der Fußballkäfig ist neben der Soccer-Torwand und der Soccer-Rampe eines von drei Modulen des Fußball-Funparks, der auf dem Gelände des Vereins eingeweiht wurde. Dabei handelt es sich um einen Fußballparcours, dem jetzt das Jugendförderungszentrum gehört.

„Es war vor einem Jahr, als ich mit Manfred Walter von der Communitas Sozialmarketing GmbH ins Gespräch kam“, erinnerte sich Ralf Böse, Geschäftsführender Leiter des Jugendförderungszentrums genau. So kümmerten sich Manfred Walter und die Mitarbeiter der Firma, die sich für soziale Einrichtungen für die Anschaffung von Gebrauchsgegenständen einsetzt, darum, dass möglichst viele Sponsoren einen Teil zum Projekt beitragen – mit Erfolg. Insgesamt 34 Firmen sind auf den Flächen der Module des Funparks mit ihren Logos vertreten und haben mit ihren Sponsorengeldern dazu beigetragen, dass sie einerseits für sich werben können, andererseits aber auch einen Teil dazu beitragen, dass das Jugendförderungszentrum künftig bei Straßenfesten, Stadt, Kindergarten- oder Schulveranstaltungen einfach mit dem Anhänger vorfahren kann, in den alle Fußballmodule problemlos verstaut werden können.

Große Freude bei den Kindern

Einen Eindruck davon verschafften sich während der Eröffnung des mobilen Funparks auch zahlreiche Sponsoren, die sich anschließen noch für ein Erinnerungsfoto zusammenstellten.

Den Kindern und Jugendlichen gefällt der Fußball-Erlebnis-Park sehr und auch den Mitarbeitern des sozio-multikulturellen Vereins „Jugendförderungszentrum Gardelegen“, der sich seit 1992 mit differenzierten Angeboten einen Beitrag in der Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit, Sozialarbeit im Allgemeinen, der Berufsbildung, der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Jugendwohnen und der Straffälligen- und Bewährungshilfe leistet. "Wir und die Kinder freuen uns wirklich sehr darüber und bedanken uns bei allen Sponsoren, die dazu beigetragen haben“, sagte Ralf Böse.