Jävenitz l „Ich kenn ein Haus, schauen viele Kinder raus; durch bunt bemalte Scheiben lachen sie dir ins Gesicht; Langeweile gibt es nicht ... – dieses fröhliche Kinderlied von Rolf Zuckowski intonierten Mädchen und Jungen der Jävenitzer Kita Weidenkätzchen bei der Grundsteinlegung für den Kita-Neubau auf dem 7000 Quadratmeter großen Kita-Grundstück direkt am Waldrand. In gut einem Jahr werden sie aus den Fenstern einer ganz tollen, modernen und kindgerechten Einrichtung schauen können. Denn das alte Gebäude, das in den 1950-er Jahren erbaut und bis in die 1980-er Jahre durch diverse Anbauten erweitert wurde, hat ausgedient.

„Eine tolle Kita wird das, ebenerdig erreichbar für alle Gruppen und mit viel Luft zum Atmen“, sagte dann auch Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig mit Blick auf die schöne Lage am Waldrand. Auch Landrat Michael Ziche zeigte sich beeindruckt. Der Neubau sei ein weiterer Baustein für eine familienfreundliche Region. 94 Kindereinrichtungen gebe es im Kreis. 6400 Plätze werden vorgehalten. 5700 Plätze seien belegt.

„Wir haben einen leichten Aufwärtstrend, und das ist auch gut so“, betonte Ziche. Und dafür gebe der Kreis auch ordentlich Geld aus. Auf 17 Millionen Euro pro Jahr belaufen sich die Zuschüsse für die Träger der Einrichtungen. Dazu kämen weitere 1,1 Millionen Euro für Elternbeiträge, die der Kreis für bedürftige Familien übernehme. „Das ist aber gut angelegtes Geld, denn die Kinder sind unsere Zukunft“, so Ziche.

Bilder

Platz für mehr Kinder

„Hier wird Platz geschaffen für mehr Kinder. Das ist ein gutes Zeichen für unser Land“, meinte auch Finanzminister André Schröder (CDU).

Im rechten Gebäudebereich wird sich die Krippe befinden mit 40 Plätzen, links der Kindergarten mit 60 Plätzen, erläuterte Planer Matthias Lofing. Dazu kommen ein Mehrzweckraum, eine Cafeteria, ein Kreativraum und vieles mehr. Jeder Gruppenraum hat einen Zugang ins Freie über Terrassen. Der Außenbereich wird komplett neu gestaltet. Die Kita wird sich künftig einer naturnahen Erziehung und Bildung widmen. Die Kupferhülse mit Dokumenten für die Nachwelt wurde übrigens im künftigen Eingangsbereich einbetoniert. Damit werden dann alle quasi über den Grundstein laufen, betonte Lofing.

Zur Feier des Tages gab es im Anschluss dann noch Schnittchen und Getränke.