Kalbe l So etwas nennt sich perfektes Timing: Florian Kersch, Miterfinder, Spielleiter und Moderator des Kalbenser Kneipenquiz‘, ist in der Nacht zu Freitag zum ersten Mal Papa geworden. Im Vorfeld hatte es bereits Wetten gegeben, dass er das Quiz, das von langer Hand vorbereitet worden war, wohl diesmal nicht selbst managen kann, weil er stattdessen dem Söhnchen mit auf die Welt helfen muss. Wäre dies der Fall gewesen, dann hätte allerdings auch Wirt André Tepper seine Aufgaben mit übernehmen können. Vor mehr als fünf Jahren hatten sich die beiden die Veranstaltung gemeinsam ausgedacht.

Fünf Teilnahmen, erster Sieg

Und fünfmal war seither auch schon ein Team aus Letzlingen/Wannefeld dabei. „Diesmal hat es endlich geklappt“, freute sich am Ende Katharina Möhring. Da hatten sie und ihre Mitstreiter Luise Beckmann, Christian Genz und Mario Hoppe gerade die Trophäe „Der durstige Horst“ von André Tepper entgegengenommen.

Das Team Paulaner, wie die Truppe aus den Heidedörfern hieß – jede der zehn teilnehmenden Mannschaften wurde nach einer bestimmten Biersorte benannt – hatte sich in den Runden zuvor strategisch klug verhalten, hatte sowohl viele der insgesamt 60 Fragen richtig beantwortet, aber auch Zusatzpunkte gesammelt, wo es möglich war.

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Zusatzpunkte zu ergattern

So hatte es nach jeder Tischbestellung ein Los gegeben, mit dem ein Chip zu gewinnen war. Der wiederum war dann am Ende einer jeden der vier Runden bei einer Bonusfrage einsetzbar. Wer diese richtig beantwortet und gleich mehrere Chips gesetzt hatte, der hatte dann diese Anzahl Extrapunkte auf seinem Konto. Das übrigens war auch mithilfe von gemeinsamem Karaoke-Gesang aufzuhübschen. Und so manches Team hat Gebrauch davon gemacht – sodass es dann am Ende sogar drei zweite Plätze gab. Miester und Beetzendorfer waren ebenso darunter wie Kalbenser. Und nicht nur die hoffen, dass es trotz familiärer und beruflicher Pflichten der beiden Organisatoren bald Auflage Nummer sechs gibt.