Kalbe l Hans-Georg Otte von der Wählergemeinschaft Altmersleben ist das 20. Mitglied im neu gewählten Kalbenser Stadtrat. Ebenso wie der Altmersleber hatte auch Nicole Wernecke von der Wählergemeinschaft Wernstedt-Winkelstedt 289 gültige Stimmen. Bei Stimmengleichheit der Kandidaten muss das Los entscheiden.

Dieser Losentscheid erfolgte bei der Tagung des Wahlausschusses. Die Namen beider Kandidaten standen jeweils auf einem Zettel. Diese hatten exakt die selbe Größe und Farbe. Wahlausschussmitglied Renate Ahlfeld hielt die „Lostrommel“, einen Stoffbeutel. Aus diesem zog Wahlleiter Karsten Ruth das entscheidende Los. Hans-Georg Otte wurde somit Stadtratsmitglied, und zwar das 20. Von insgesamt 20 Sitzen im Gremium. Die übrigen Sitze sind wie folgt verteilt: CDU 5, Die Linke 3, SPD 2, Bündnis 90/Die Grünen 2, Freie Liste 2, Wählergemeinschaft Badel/Jeggeleben/Zethlingen 2, Wählergemeinschaft Packebusch/Hagenau 2, Wählergemeinschaft Jeetze 1. Per Losentscheid ging nun also der letzte Sitz an die Wählergemeinschaft Altmersleben. Somit geht die Wählergemeinschaft Wernstedt-Winkelstedt leer aus.

Winkelstedt geht leer aus

Insgesamt waren 6407 Personen in der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde) wahlberechtigt. Von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten 3487 Wähler in 20 Wahlbezirken, wie der Wahlausschuss mitteilte.

Der Losentscheid war nicht die einzige Premiere im Zuge der Kommunalwahlen in Kalbe. Diesmal wurden nicht in allen Ortsteilen der Einheitsgemeinde Ortschaftsräte gewählte. In Wernstedt und in Winkelstedt gingen die Wahlberechtigten an die Wahlurne, um einen Ortsvorsteher zu wählen.

Danke an alle Wahlhelfer

So erhielt Nicole Wernecke alle gültigen Stimmen (61). Wahlberechtigt waren 150 Bürger. Wernecke ist nunmehr Ortsvorsteherin in Wernstedt. Als einzige Kandidat konnte sie alle Stimmen auf sich vereinen. Wie Ruth mitteilte, hätte eine Stimme zur Wahl gereicht. Ebenso ist es in Winkelstedt. Dort trat als einzige Kandidatin Ingrid Bösener an. Sie wurde mit 84 Stimmen gewählt. Wahlberechtigt waren 206.

Mit der amtlichen Bekanntmachung des Wahlergebnisses beginnt die zweiwöchige Einspruchsfrist. Einsprüche sind beim Wahlleiter abzugeben. Karsten Ruth nutzte die Zusammenkunft des Wahlausschusses auch, um allen Wahlhelfern für ihren Einsatz am Wahlsonntag zu danken.