Ackendorf l Elegant, sportlich und akrobatisch ging es in der Reithalle in Ackendorf zu. Übungen im Sattel. An der Longe geführt, hielten die Pferde Schritt oder Galopp und zogen in der Halle geduldig ihre Kreise, während die Kinder und Jugendlichen verschiedener Vereine ihre Voltigierkunst auf den Rücken der Pferde präsentierten. Ob Auf- und Absteigen während des Trabes, Handstand oder schwungvoll das Bein über den Pferdekopf hebend, die Teilnehmer des Voltigierturnieres zeigten, was sie können. Und aus den besten Teilnehmern wurden aus den Vereinen, die zum Altmarkkreis Salzwedel gehören, die Kreismeister ermittelt. Bewertet wurden die Teilnehmer einzeln, zu zweit und als Gruppe.

Insgesamt nahmen 120 Mädchen und Jungen aus elf Vereinen - über die Grenzen des Altmarkkreises Salzwedel hinaus – teil, wobei einige Vereine mehrere Gruppen an den Start schickten. Vom Ausrichter des Turnieres, den Voltiergiergruppen des Sportvereines (SV) Engersen, beteiligten sich alle 19 Mitglieder an den Prüfungen. Sie waren im Alter von fünf bis 17 Jahren. Sie zeigten allein oder zu zweit auf dem Pferd, wie sie akrobatische Übungen vollziehen, während ihr Pferd unbeirrt an der Longe geht. Dabei hielten sie Balance und absolvierten auch Übungen synchron.

Mit dem Traktor zur Turniervorbereitung

Vorbereitet haben sich die Voltigierkinder bereits die gesamte Saison über. Sie beteiligten sich an verschiedenen Turnieren. Zweimal in der Woche absolvierten sie zudem ihre Trainingseinheiten. „Die Kreismeisterschaft in Ackendorf ist für sie dann der Höhepunkt des Jahres. Das ist ein würdiger Abschluss“, berichtete Eileen Bartel vom SV Engersen.

Die Vorbereitungen für Turnier und Kreismeisterschaft liefen seit Monaten, wie Mitorganisatorin Ilka Zitzewitz-Pawelski mitteilte. Richtig gut zu tun hatten die Eltern und Vereinsmitglieder aber am Tag vor dem Turnier. Nach dem Training ging es mit Traktor und Anhänger direkt nach Ackendorf. Dort wurden Tische, Bänke, Pferdezubehör und vieles mehr abgeladen. „Alles, was wir hier einsetzen, haben wir mitgebracht“, so Zitzewitz-Pawelski. Die Bänke stellte der Engersener Sportverein zur Verfügung. „Der Verein steht komplett hinter uns“, so Zitzewitz-Pawelski. Am nächsten Morgen ging es um 7 Uhr weiter. Die Mütter der Voltigierkinder schmierten Brötchen, kochten Kaffee und sorgten auch den ganzen Tag über dafür, dass Teilnehmer und Gäste gut versorgt wurden. Und zu versorgen gab es viele, denn zahlreiche Zuschauer kamen in die Reithalle, um den Prüfungen zuzusehen.

Dank an Sponsoren

Ein Dankeschön sagte das Organisationsteam den Helfern, Eltern und Vereinsmitgliedern. Und nicht zu vergessen sind die Sponsoren. „Ohne sie würde es nicht gehen“, erklärte Zitzewitz-Pawelski.

Zum Abschluss gab es Bänder und Rosetten für die Teilnehmer. Sie fuhren mit der Gewissheit nach Hause, den Zuschauern eine tolle Show geliefert zu haben und tolle Ergebnisse erreicht zu haben.