Gardelegen l Insgesamt 43 Mädchen und Jungen zwischen neun und 13 Jahren haben die vergangenen Sommerferien genutzt, 150 Bücher zu lesen – das sind im Schnitt 3,5 Bücher pro Kind und insgesamt 32 289 Seiten – und die Fragen dazu beantwortet. Darunter waren 17 Viertklässler (darunter sechs Jungen), acht Fünftklässler (darunter sechs Jungen), neun Sechstklässler (darunter sieben Jungen), sieben Siebtklässler (darunter vier Jungen) sowie jeweils ein Mädchen und ein Jungen aus der achten Klasse.

Und die Leseratten kamen aus den vier Gardelegener Grundschulen und der Letzlinger Grundschule, von der Gardelegener Karl-Marx-Schule und vom Gymnasium sowie vom Siemens-Gymnasium Magdeburg und dem Privat-Gymnasium Stendal.

Preise erdrehen am Glücksrad

Es sei ein tolles Ergebnis, freute sich Bibliothekarin Christiane Bräu. Denn die gute Beteiligung ist ein Zeichen dafür, dass das Angebot sehr gut angenommen wird. Und weitere Leseratten stehen schon in den Startlöchern, wusste sie zu berichten. Denn einige junge Nutzer der Bibliothek waren in diesem Jahr schon sehr traurig, dass sie aufgrund ihres Alters noch nicht daran teilnehmen konnten.

Leider gibt es aufgrund der Corona-Pandemie auch keine Abschlussveranstaltung, während der die XXL-Leser bisher immer ihre Zertifikate erhalten hatten. Diese werden nun stattdessen in einem feierlichen Rahmen in den Bildungseinrichtungen überreicht. Dazu gibt es für jeden erfolgreichen Teilnehmer auch noch einen Büchergutschein vom Bibliotheksförderverein.

Zudem haben die beiden Geldinstitute der Stadt zahlreiche Preise spendiert. Und die können sich die Lesesommer-Teilnehmer mit einem Glücksrad in der Bibliothek ab sofort zu den Öffnungszeiten erdrehen. Gestern waren die ersten vor Ort, wie beispielsweise Bella und Luc Gawert aus Letzlingen und Benedict Dobberstein aus Ackendorf.