Kalbe l Die Mitglieder des Kalbenser Stadtrates haben während ihrer jüngsten Sitzung die Beschlüsse über die Benutzungs- sowie die Gebührensatzung für die Sporthallen der Region einstimmig verabschiedet. Die Satzung wurde erarbeitet, weil in den Ortschaften verschiedene Sporteinrichtungen vorhanden sind. Damit mit diesen Objekten einheitlich verfahren werden kann, musste eine einheitliche Regelung her. Diese ist in der Benutzungssatzung dokumentiert. Bisher lagen in den Ortschaften unterschiedliche und zum Teil auch veraltete Regelungen vor.

Regelung vereinheitlicht

Dies wurde nun durch die Stadtverwaltung vereinheitlicht und durch den Stadtrat beschlossen. „Eingearbeitet wurde dabei unter anderem der Punkt, dass das Rauchen und der Genuss von alkoholischen Getränken und Drogen in den Sporthallen nicht erlaubt ist“, erklärte Kämmerin Ingrid Bösener während der Sitzung des Stadtrates. Zuwiderhandlungen können ein Hallenverbot nach sich ziehen.

Mit dem Beschluss einer einheitlichen Benutzungssatzung war auch eine einheitliche Gebührensatzung fällig. In dieser sind die Preise wie folgt geregelt. So werden 20 Euro pro Stunde für die Sporthalle Kalbe (1000 Quadratmeter) erhoben. Je 15 Euro pro Stunde sind für die Nutzung der Sporthallen in Kakerbeck (500 Quadratmeter) und Brunau (800 Quadratmeter) zu zahlen. Die Sporthalle Badel (200 Quadratmeter) soll pro Stunde 10 Euro kosten. Je 7,50 Euro sind für den Gymnastikraum, Schulstraße 11, in Kalbe (150 Quadratmeter) und für den Sportraum in Altmersleben (80 Quadratmeter) vorgesehen. Geplant ist auch, dass sich die Sportvereine mit 1,50 Euro je Stunde an den Bewirtschaftsungskosten beteiligen.

Im Beschlusstext wird begründet, dass die Stadt im Zuge der Konsolidierung verpflichtet ist, sämtliche Einnahmequellen auszuschöpfen.

Die Benutzung der Hallen ist von 7 bis 22 Uhr gestattet. Ausnahmen können beantragt werden.