Gardelegen (gb) l Tagsüber schon ein Hingucker, im Schein der Lichter fast noch mehr. Den über 200 Konzertbesuchern in der Gardeleger Nikolaikirche wurde am vierten Advent nicht nur musikalisch etwas geboten. Auch optisch war die Kirche ein Hingucker. Denn im nagelneuen Bogen-Panoramafester spielte das Licht den Augen einen Streich: Einerseits spiegelte sich der große Chor darin, andererseits konnte man die angeleuchteten Ruinenmauern gut erkennen. Der Übergang war fließend. So entstand fast der Eindruck, dass auch das zerbombte Langhaus nun wieder vollständig ist.

Für die großartige Arbeit dankte Fördervereinschefin Anette Berstein schließlich am Sonntag noch einmal den Handwerkern und Architekt Lutz Schwarzbrunn, die trotz widriger Umstände großartige Arbeit geleistet haben. Für sie, so Bernstein, sei das Fenster „das Wunder von Gardelegen.“