Brüchau l Im kleinen Örtchen Brüchau wurde am Sonnabendnachmittag mit ganz moderner Technik gearbeitet. Denn erstmals kam beim traditionellen Brüchauer Pokallauf im Löschangriff nass digitale Messtechnik zum Einsatz – ausgeliehen vom Landesfeuerwehrverband auf Initiative des Brüchauer Löschgruppenführers Tim Peters und seines Wiepker Feuerwehrkollegen Thomas Schulz. Mit dieser Technik – die Starterklappe ist mit der Zahlentafel elektronisch verbunden und mit einem Sensor ausgestattet – wurden die Zeiten der Männermannschaften gemessen, und die waren begeistert, ebenso die Zuschauer. Denn die Ergebnisse waren sofort für alle sichtbar. Insgesamt waren es beim Pokallauf 2019 sechs Männermannschaften. Nach zwei Wertungsläufen zeigte sich, dass die Mannschaften zeitlich dicht beieinander lagen.

Freundeskreis Brunau mit im Organisationsteam

 Kläden holte sich den Wanderpokal mit 23,20 Sekunden, gefolgt von der Roxförder Mannschaft mit 24,54 Sekunden und den Perlen der Altmark (Wiepke, Dannefeld) mit 27,25 Sekunden. Auf den weiteren Plätzen Brüchau (27,56), Apenburg-Recklingen (28,54) und Listen-Benkendorf-Buchwitz (31,34). Während die Herren eine Distanz von knapp 100 Metern bewältigen mussten, waren es für die sechs Jugendmannschaften 50 Meter. Hier sicherte sich die gemischte Mannschaft aus Jävenitz und Berge den ersten Platz. Platz zwei ging an Kakerbeck I und Platz drei an Lockstedt. Die weiteren Platzierungen: Kakerbeck II, Mahlsdorf und Apenburg. Der Brüchauer Pokallauf hat eine lange Tradition. „Das machen wir bestimmt schon 40 Jahre“, sagte Dieter Conrad, der fast 30 Jahre die Brüchauer Feuerwehr geleitet hat – bis 2003, als aus der Brüchauer Feuerwehr eine Löschgruppe wurde.

Organisiert wird der Pokallauf von der Brüchauer Löschgruppe und dem Freundeskreis Brüchau, ein Verein, der viele Veranstaltungen fürs Dorf organisiert, wie Osterfeuer oder Weihnachtsbaumverbrennen, erzählte Peters. Die Damen des Freundeskreises hatten auch reichlich Kuchen und Torten für den Pokallauf gebacken. Dazu gab es Deftiges vom Grill und diverse Getränke. Nach der Siegerehrung klang der Wettkampftag in geselliger Runde aus – bei einem oder auch mehreren Gläschen Bier, wie Tim Peters schmunzelnd anmerkte.

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