Magdeburg/Brüchau l Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ machen weiter Druck. Erst vor einigen Tagen haben sie den Wirtschaftsausschuss des Landes Sachsen-Anhalt eingeschaltet. Der Grund dafür ist, dass sie hoffen, dass es das Thema Bohrschlammgrube Brüchau auf die Tagesordnung des Gremiums schafft.

Kontrolle gefordert

So geben sie in einem Schreiben deutlich zu verstehen, dass nicht nur geringer belastetes Grundwasser im oberen Bereich ein Problem sei. Vielmehr solle laut der Bürgerinititive der untere Grundwasserleiter einer Kontrolle unterzogen werden, um genau darstellen zu können, wie schadstoffbelastet das Wasser wirklich ist. Laut BI würde das Untersuchungskonzept bereits jetzt zu lange dauern, war eigentlich von 2017/2018 die Rede. Doch jetzt sieht es ein wenig anders aus: „Der Deutschlandfunk erhielt von Engie die Auskunft, dass es vor 2021 keinerlei Ergebnisse gibt. Eine Begründung für diese Abweichung ist uns nicht bekannt“, so Christfried Lenz. Hinzu kommt, dass die Mitglieder der Bürgerinitiative stark anzweifeln, dass die Grube im Gegensatz zu früher jetzt dicht sein soll, wie es oft gesagt wird.

Mit einigen Fragen wenden sie sich nun an den Wirtschaftsausschuss, um Aussagen zu erhalten.