Berge l 21,63 Sekunden – in dieser kurzen Zeit hatten die Kameraden der Mannschaft aus Boßdorf, eine Ortschaft der Lutherstadt Wittenberg, den Wasserbehälter am Ende der Wettkampfstrecke gefüllt. Das reichte für den ersten Platz beim siebenten Rasenrennen  in Berge. Knapp gefolgt von den Wehren aus Tryppehna, ein Ortsteil von Möckern im Jerichower Land, mit 22,51 Sekunden und Schmilkendorf, ebenfalls in der Nähe von Wittenberg gelegen, mit 22,97 Sekunden auf den Plätzen zwei und drei. Dass diese Teams von soweit anreisen, ist auch der Tatsache geschuldet, dass das Rasenrennen wieder eine Station des Landespokalwettstreites mit insgesamt fünf Wertungsläufen war. Die Roxförder, als beste Mannschaft aus der Region, kam mit 23,40 Sekunden auf den vierten Platz.

13 Männer-Teams am Start

Insgesamt nahmen 13 Männerteams am Feuerwehrwettkampf im Löschangriff nass teil, was eine gute Beteiligung darstelle. Die Berger Wettkampftruppe war nicht unter den Teilnehmern, denn sie und die anderen Kameraden aus der freiwilligen Feuerwehr hatten mit der Organisation und Begleitung des Wettkampfes genug zu tun, wie der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Berge, Alexander Mattheis, erzählte. Er war unter anderem dafür zuständig, gemeinsam mit Volker Siegmund die Zeiten zu notieren und zu verkünden. Wehrleiter Dirk Hupe war als zusätzlicher Zeitnehmer unterwegs. Philipp Brune fungierte als Starter, um nur einige der vielfältigen Aufgaben zu nennen. Leider waren auch bei diesem Feuerwehr-Wettkampf die Frauen der Perlen der Altmark wieder allein auf weiter Flur oder besser gesagt, auf dem gepflegten Rasen des Berger Sportplatzes, so dass sie den Sieg von vornherein in der Tasche hatten. Dennoch kämpften sie um eine gute Zeit, die sie mit 31,68 Sekunden auch erreichten.

Etwas mehr Spannung gab es bei den Jugendwehren. Hier traten mit Berge, Wiepke I und II sowie Mieste vier Teams gegeneinander an. Am Ende konnte sich der Gastgeber-Nachwuchs mit 33,47 Sekunden durchsetzen und gewinnen. Auf den Plätzen folgten Wiepke I, Mieste und Wiepke II. Neben dem Löschangriff konnten die Kameraden, die wollten, auch eine 100-Meter-Hindernisbahn absolvieren. Sie war unter anderem gespickt mit einer Eskaladierwand und einem Laufbrett, auf dem zwei C-Schläuche ausgerollt werden mussten. Zehn Männer und vier Frauen stellten sich der Herausforderung. Die Versorgung der Wettkämpfer und Zuschauer hatten Mitglieder des Vereines Dorfleben Berge 1327 übernommen. Unter anderem gab es Deftiges vom Grill, Kaffee, Kuchen und andere Getränke.

Bilder