Packebusch l „Ich glaube, dass ich im Namen aller Packebuscher spreche, wenn ich sage, dass wir uns sehr darüber freuen, dass die Straße saniert wird. Wir haben lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.“ Worte von Otto Wienecke, Ortsbürgermeister von Packebusch, die er am Dienstagnachmittag an Verkehrsminister Thomas Webel, Landrat Michael Ziche, Ortrun Cyris aber auch andere Vertretern richtete.

Bei den Sanierungsarbeiten gehe es, wie Manfred Krüger von der Landesstraßenbaubehörde mitteilte, um eine 3,3 Kilometer lange Strecke. Diese befinde sich zwischen Packebusch und dem Abzweig in Richtung Kleinau (L 12) sowie den rund 600 Metern zwischen dem besagten Abzweig und dem Ortseingang von Lohne.

Mit Braunkohleteer geflickt

Einen Blick in Richtung Westen wünschte sich hingegen Ortrun Cyris. „Dort sieht es nicht anders aus“, sagte Cyris. Der Bedarf sei laut Thomas Webel hoch, was er verstehe. Trotzdem müsse man derzeit auf einen Reparaturstau der Landesstraßen in Höhe von 300 Millionen Euro blicken.

Bilder

Ein Bürger der Einheitsgemeinde erwähnte während des Gesprächs, dass seit der Wende in der Region Packebusch/Brunau nicht viel passiert sei. Und davor? Da habe man die Straße, die nach dessen Angaben vor 100 Jahren gebaut wurde, mit Braunkohleteer und Splitt geflickt. Als Nächstes stehen bei Packebusch Planungen an. Die Sanierung soll dieses und spätestens nächstes Jahr beginnen.