Wannefeld l „Ich habe schon im Bett gelegen und wollte noch in einem Buch lesen, da hörte ich einen Knall. Das klang wie ein Schuss. Doch dann heulte schon die Sirene und beim Rausgucken habe ich gesehen, dass es nebenan qualmte.“ Damit war nicht nur für diese Wannefelderin der geruhsame Abend am 28. Oktober zu Ende.

Sirenenalarm kurz nach 22.30 Uhr

Kurz nach 22.30 Uhr heulte die Sirene im kleinen Gardelegener Ortsteil und rief die Kameraden zu einem Einsatz. Und der lag für die Wannefelder Brandbekämpfer quasi vor der Haustür. Denn in einer Scheune auf einem Grundstück im Dorf gegenüber der Bushaltestelle, das derzeit nicht genutzt wird, war das Feuer ausgebrochen.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden, nämlich das Übergreifen der Flammen auf ein direkt angrenzendes Stallgebäude, das zum Nachbargrundstück gehört. Und nicht nur deren Bewohner waren auf den Beinen. Viele andere kamen auch aus den umliegenden Häusern, um zu sehen, ob sie helfen können.

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Ursache vermutlich technischer Defekt

Zum Glück waren die Wannefelder Kameraden schnell vor Ort und begannen mit den Löscharbeiten. Es folgten die Feuerwehren aus Roxförde, Letzlingen und Gardelegen, die mit Wannefeld immer gemeinsam alarmiert werden. Insgesamt bekämpften in der Nacht 35 Einsatzkräfte das Feuer. Vorsorglich wurde auch ein Rettungswagen zum Brandort entsandt, deren Besatzung zum Glück nicht zum Einsatz kommen musste. Beamte der Polizei waren ebenfalls vor Ort.

Durch das Feuer entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von zirka 20.000 Euro, teilte die Polizei gestern in ihrem Einsatzbericht mit. Brandursache sei nach Auskunft des Einsatzleiters der Feuerwehr vor Ort vermutlich ein technischer Defekt durch ein Stromkabel.

Die Brandermittlungen durch die Polizei dauern derweil noch an.