Kloster Neuendorf l Sie sind zwei Favoriten und harte Gegner – die Wettbewerbsteams der aktiven Kameraden aus Roxförde und Kläden. 2017 beim 26. Pokallauf der Feuerwehren in Kloster Neuendorf – der Wettkampf im vergangenen Jahr musste aufgrund der großen Straßenbaumaßnahme im Dorf ausfallen – stand Kläden ganz oben auf dem Siegertreppchen und Roxförde eine Stufen tiefer. In diesem Jahr wendete sich das Blatt wieder. Roxförde siegte am Sonnabend im Löschangriff nass mit 22,76 Sekunden und verwies damit die Klädener mit 23,49 Sekunden auf Platz zwei. Dritte wurde die Mannschaft aus Mannhausen mit 23,66 Sekunden.

Perlen der Altmark als gemischtes Team dabei

Jugendmannschaften waren keine angereist. Und auch Frauenteams waren Mangelware. Nur die Perlen der Altmark, die von verschiedenen Feuerwehren stammen und gemeinsam für Wettkämpfe trainieren, waren vor Ort. Allerdings auch nicht vollständig, so dass sie Unterstützung von einigen Männern benötigten. Dennoch gingen sie voller Elan auf die Bahn und konnten gute Zeiten und in der Gesamtwertung Platz 14 von 16 Teams erreichen. Am Ende entschied das Organisationsteam, sie als Frauenteam gesondert auszuzeichnen, was als eine nette Geste verstanden wurde.

Der traditionelle Pokallauf der Feuerwehren war in diesem Jahr zum ersten Mal eingebettet in ein großes Wettkampfwochenende in Kloster Neuendorf, zu dem die Feuerwehr, der Sportverein und der Förderverein Kloster Neuendorf gemeinsam eingeladen hatten. So gab es Freitag bereits ein Volleyball-Turnier mit fünf Mannschaften und am Sonntag auch noch ein Fußball-Turnier. Eine tolle Sache, fand Ortsbürgermeister Andreas Höppner. Jeder unterstützte jeden. Und so sorgten beispielsweise die Kameraden für genügend Licht beim Volleyball am Freitagabend, der Sportverein für Herzhaftes vom Grill und der Förderverein für genügend Getränke. Und die Vereinsmitglieder hatten gut zu tun, denn es war heiß, die Sonne brannte mit Macht auf den Sportplatz nieder.

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Viel trinken war ein Muss

Da war auch am Sonnabend ein Muss, viel zu trinken. Und dafür, dass auch die vielen Helfer nicht dursten mussten, sorgte am Sonnabend unter anderem der stellvertretende Ortswehrleiter Michael Franz, der immer wieder Wasserbecher zum Wettkampfzelt auf den Platz trug. Dort hatten Laura Holz, die auch als Zeitnehmerin einsprang, Erna Drimel und Christin Rupprecht von der Wettkampfleitung und Veranstaltungsleiter Wolfgang Weniger ihren Platz. Im Sporthaus hatten David Rupprecht, Cathleen Pelzel und Katrin Jürges die Technikzentrale aufgebaut. Als Zeitnehmer fungierten Ortswehrleiter Tobias Pelzel, Norbert Müller und Marcus Höppner, der auch noch im Teamwettkampf und beim 100-Meter-Hindernislauf antrat. Hans-Eberhard Maaß und Thomas Schulz waren als Plattenrichter eingesetzt und überprüften, ob sich das ganze Equipment auf der Platte befand und die vorgeschriebenen Abstände zwischen den verschiedenen Schläuchen, Verteiler, Kupplungen und Saugkorb eingehalten wurden.