Letzlingen l Alles war und ist wie immer. Denn Regina Lessing wird auch weiterhin dem Letzlinger Ortschaftsrat vorstehen und als Ortsbürgermeisterin fungieren. Das beschloss das gewählte Gremium  während der konstituierenden Sitzung im Jugendraum an der Colbitzer Straße einstimmig. Zuvor hatte Lessing „aufgrund meines horrenden Alters“ als ältestes Ratsmitglied die Sitzung eröffnet und die ehrenamtlichen Ortschaftsräte auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Amtspflichten vereidigt. Zuvor hat sie den bereits erfahrenen Mitgliedern – Thomas Genz, Bianca Diwok und Nadine Arnold (Karell Lüders war entschuldigt) – sowie den neu gewählten – Thomas Krieg, Kay Grieger, Andreas Staeck und Maren Schwarzlose – Blicke in die Kommunalverfassung ans Herz gelegt, die jeder Ortschaftsrat erhalten hat: „Ein Blick ins Gesetz, spart viel Geschwätz.“

Im Anschluss ließ sie den Verpflichtungstext im Chor sprechen. „Das hört sich zwar an wie in der Kirche, geht aber am schnellsten“, so Lessing. Die anderen stimmten zu. Sie selbst sprach auch mit. So war ihre Verpflichtung etwas später durch das zweitälteste Ratsmitglied, Andreas Staeck, ebenso schnell erledigt. Zuvor hatte sie noch einmal deutlich gemacht, dass sie einen Ortschaftsrat als wichtig ansieht, weil die Leute vor Ort Ansprechpartner für Probleme und Anregungen haben. Nur so sei viel erreicht worden nach der Wende.

Dank an ausgeschiedene Ortsräte

Daran waren auch die ausgeschiedenen Ratsmitglieder nicht unbeteiligt, von denen am Dienstagabend Horst Schulze und Manfred Hötling zur Sitzung gekommen waren. Und Lessing bedankte sich herzlich für das Fachwissen, was beide in den vergangenen Jahren eingebracht hätten. „Sie waren eine helfende Säule, was wir im Ortschaftsrat brauchen“, erklärte sie. Horst Schulze war die Informationssäule für den grünen Bereich, Manfred Hötling für Hochwasser, Überschwemmungsgebiete und Flächennutzungspläne. Und sie haben auch außerhalb des Ratstisches Initiativen ergriffen und sind auch bei der Verwaltung vorstellig geworden. Als Dankeschön gab es dafür für jeden ein kleines Präsent von Regina Lessing, die noch keine Ortsbürgermeisterin war. Aber die Wahl erfolgte sogleich im Anschluss. Nadine Arnold schlug sie als Kandidatin vor. Es gab keine weiteren. Die Wahl war einstimmig.

Im Anschluss wurden zwei Stellvertreter gewählt, um die Arbeit noch besser verteilen zu können. Thomas Genz, der schon in der vergangenen Legislatur Stellvertreter war, wurde einstimmig wiedergewählt. Dazu kommt nun noch Nadine Arnold, deren Kandidatur mehrheitliche Zustimmung fand.