Ipse l Ein Konzert in der Kirche zu Ipse ist nicht nur tolle Musik, sondern für jeden Gast eine Umarmung, ein Streicheln seiner Seele, das Gefühl von Geborgenheit und Genuss. Und so war es auch am späten Sonnabendnachmittag beim Konzert von Christina Rommel, die mit ihren Liedern zudem die Herzen erwärmte.

Genuss für alle Sinne

Die Mitglieder des Vereins Ipse excitare hießen jeden Besucher persönlich und mit einem kleinen, süßen Geschenk willkommen, hatten zudem für die Konzertpause an der Kirche für Gemütlichkeit am Feuer und Köstlichkeiten für den Gaumen gesorgt. Heiße Schokolade und Punsch sowie Rehragout, zubereitet von Jens-Uwe Jakobs, standen bereit.

Der Vereinsvorsitzende Tilo Motschall freute sich in seiner kurzen Begrüßung, dass die kleine Kirche wieder voll besetzt war. Denn dieses Bild werde es mindestens ein Jahr nicht geben, was er bedauert, aber auch freut.

Bilder

Letztes Konzert für mindestens ein Jahr

Im nächsten Jahr wird in das kleine Gotteshaus nämlich eine neue Decke eingebaut, womit sich ein lang gehegter Wunsch der Vereinsmitglieder erfüllt (Volksstimme berichtete). Allerdings passen Bauarbeiten und Konzerte laut Motschall nicht so gut zusammen.

Das sah Sängerin Christine Rommel auch so, die sich für ihr diesjähriges „Nachtlichtkonzert – Songs für einen Winterabend“ auch ganz bewusst Ipse ausgesucht hat. Denn sie war schon einmal mit ihrem Schokoladenkonzert in dem kleinen Altmarkdörfchen zu Gast und hat die heimelige Atmosphäre des kleinen Gotteshauses und vor allem die herzlichen Menschen schätzen gelernt, wie sie erzählte. Deshalb gehörte Ipse für sie definitiv dazu, als sie die schönsten und gemütlichsten Orte für ihre besonderen Konzerte zum Jahresende aussuchte.

Traumhafte Songs verzauberten Besucher

„Hier ist ein Ort, wo wir uns wohlfühlen können“, so Christina Rommel, die mit ihren Musikern, Sven Lieser (Gitarre), Martin Schräpfer (Piano) und Hannes Dullinger (Percussion und Cachon), ihre schönsten Lieder zum Entspannen, Träumen und Erinnern an das vergangene Jahr herausgesucht hatte. Als Gast war der Cellist Markus Löbling in Ipse mit dabei, was der wunderschönen Musik noch einmal eine ganz spezielle Note verlieh.

Ob „Ich will mit“, „Ich komm heim“, „Träume vom Winter“ oder „Alte Fotos“ – die stimmungsvollen und traumhaften Songs verzauberten die zahlreichen Besucher und ließen sie in die Magie eines Winterabends im Kerzenlicht und am Kamin eintauchen.