Brunau l 2024 wollen die Brunauer das 700-jährige Bestehen ihres Ortes feiern. 1324 wurde es nämlich erstmals als Brunowe urkundlich erwähnt. Und zwar, als Hans und Heinecke von Kröcher das Schloss Kalbe mit den dazugehörigen Dörfern an Albrecht von Alvensleben verkauften. So ist es im Codex diplomaticus Brandenburgensis, einer Sammlung von Urkunden, nachzulesen.

Für diesen besonderen Anlass soll in Brunau ein Gedenkstein aufgestellt werden. „Der Findling ist schon da“, berichtete Ortsbürgermeisterin Ortrun Cyris. Er befindet sich am Vereinshaus. Mit Unterstützung der Raiffeisenbank Kalbe-Bismark soll dieser noch beschriftet werden. Ein Emblem soll auch eingraviert werden. Wie Cyris weiter mitteilte, habe Pfarrer Dietrich Eichenberg dazu bereits eine Idee: die beiden Brunauer Kirchtürme. Der Förderverein der Martinskirche Brunau werde bei der Festlegung der Gravur aber hinzugezogen, so die Ortsbürgermeisterin.

Wo der Stein aufgestellt werden soll, das steht noch nicht fest. „Wir haben ja mehrere markante Plätze im Ort“, so Cyris. Se könne sich vorstellen, im nächsten Jahr eine Einwohneraktion zu starten, bei der die Brunauer dann über den Standort abstimmen können.