Dicke Qualmwolken ziehen über die Brettiner Chaussee und über den Genthiner Gartenbau

Gartenlaube geht "Am Mühlenfeld" in Flammen auf

Genthin l Dicke Qualmwolken zogen gestern gegen Mittag unübersehbar von der Kleingartenanlage "Am Mühlenfeld" über die Brettiner Chaussee in Richtung Genthiner Gartenbau. Sie gingen von dem Brand einer Gartenlaube aus, die trotz zügigen Eintreffens der Genthiner, Altenplathower, Brettiner und Roßdorfer Ortsfeuerwehren bis auf die Grundmauern niederbrannte und nicht mehr zu retten war. Binnen weniger Minuten hatte das Feuer die Inneneinrichtung und das Dach der Laube zerstört, das unter lautem Bersten in alle Einzelteile zersprang.

Der Einsatz der Feuerwehr gestaltete sich personell und gerätetechnisch aufwändig. Allein über 360 Meter mussten die erforderlichen Schlauchleitungen von der Wasserentnahmestelle bis zur Brandstelle verlegt werden. Durch die starke Rauchentwicklung konnten sich die Feuerwehrleute nur unter Atemschutz der Brandstelle nähern. Um durchweg eine Abwechslung im Verlaufe des Einsatzes zu gewährleisten, waren insgesamt zehn Atemschutzgeräteträger aus den Ortsfeuerwehren Genthin, Altenplathow und Roßdorf im Einsatz.

Die Gefahr des Übergreifens der Flammen auf andere Lauben bestand während des gesamten Einsatzes nicht.

"Wir können mit dem Verlauf des Einsatzes zufrieden sein, alle Einsatzkräfte haben professionell und engagiert gehandelt, jeder Handgriff saß", resümierte Genthins Stadtwehrleiter Achim Schmechtig den Einsatz, der zugleich dessen Leitung inne hatte. Der Einsatz sei ein gutes Beispiel übergemeindlichen Wirkens.

Rückkehr nach zweieinhalb Stunden

Bei dem Einsatz waren insgesamt 31 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Sie rückten nach etwa zweieinhalbstündigem Einsatz wieder gegen 14.30 Uhr aus der Kleingartenanlage ab. Zu der Brandursache gab es bisher keine offizielle Mitteilung. Sehr wahrscheinlich ist allerdings ein technischer Defekt. Für die Genthiner Feuerwehr war es der 26. Einsatz in diesem Jahr. Laubenbrände nehmen in der Statistik des Genthiner Einsatzgeschehens mit etwa ein- bis zweimal im Jahr keine hervorhebenswerte Stelle ein.