Hubertusjagd rund um Hüttermühle: Viele Kinder am Start Schöner Abschluss der grünen Saison für Mitglieder des Reitvereins Mützel/Genthin und Umgebung und jede Menge Gäste

Von Sigrun Tausche

Der neblige Morgen versprach einen sonnigen Herbsttag, und so kam es auch. Eine sehr schöne "Hubertusjagd" erlebten knapp 20 Reiter und zahlreiche Gäste im Tross der Kremser in Wald und Feld rund um Hüttermühle.

Hüttermühle l Auf etwa 120 Vereinsmitglieder und Gäste schätzt Peter Dietert, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Mützel/Genthin und Umgebung, dieses Jahr die Zahl derer, die in sechs Kremsern, davon einer vom Traktor gezogen, und einer Kutsche den Ausritt durch die Umgebung begleiteten. Er freut sich über die sehr gute Beteiligung. "Es ist gut angekommen, die Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern einzuladen." Wegen der vielen Nachwuchsreiter, von denen etliche das erste Mal bei einer Fuchsjagd starteten, fiel die Runde diesmal etwas ruhiger als gewohnt aus. Die jüngsten Reiter waren Ida Paetow-Bockwold und Jörn Strathaus, beide erst zehn Jahre alt.

Eingeladen waren wie gewohnt auch die Sponsoren sowie alle Helfer, die bei Turnieren und Veranstaltungen des Vereins immer tüchtig mitwirken. "Es sollte ein Dankeschön dafür sein", sagt Dietert. Einige treue Sponsoren sind seit Jahren regelmäßig bei der Hubertusjagd dabei, nicht selten mit der ganzen Familie, und haben immer viel Spaß.

An der Spitze der Kremser fuhr diesmal Martin Schulze mit seinem Gespann, gefolgt von Wilfried Wolle, weiterhin zwei Königsroder Kremsern, einer davon mit dem Gespann von Thomas Wirths aus Sydow. Als Fünfter lenkte Achim Wirths seine Pferde, danach fuhr Lutz Seeger mit der Kutsche und schließlich Gerald Schulz mit einem Traktor, der den Vereins-Kremser zog.

Auf die Gaudi des Fuchsfangens freute sich Peter Dietert schon während der ganzen Tour: Diesmal sollte Abwechslung geboten werden, was mit einem Hahn als "Fuchs" auch bestens gelang. Der hatte nach einer Rettungsaktion über den Reitplatz und auf die andere Zaunseite seine Fluchtversuche bald aufgegeben und ließ sich von Christian Hollerith greifen.

Rückblickend auf die "grüne Saison", die nun zu Ende ging, berichtet Peter Dietert: "Es gab wenig Turnierbesuche von Vereinsmitgliedern diesmal, dafür haben wir viele andere Sachen gemacht. Viele Kinder waren bisher noch nicht so weit. Ich denke, nächstes Jahr haben wir eine gute Truppe, die zu Turnieren fahren kann." Im Winterhalbjahr ist noch viel Zeit, dafür zu trainieren.