Genthin l Die Mannschaft der Jägerschaft Genthin setzte unter den 20 teilnehmenden Jägerschaften wieder ein Achtungszeichen. In der Team-Wertung stiegen die Genthiner Weidmänner erneut auf das Siegertreppchen und ließen 15 Mannschaften hinter sich. Sie schlugen damit starke Konkurrenz aus Gardelegen, Klötze und Zerbst. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt errangen sie mit insgesamt 1239 Ringen den Titel vor der Vertretung aus Gardelegen. Die sechsköpfige Mannschaft stellten Peter Hertel, Richard Hertel, Alexander Wöhling, Klaus-Peter Dittrich, Holger Bär und Aicke Kästner, wobei die besten vier Schießergebnisse bewertet wurden. Für die Genthiner Vertretung war es bereits der sechste Titel, den sie nach Hause holten.

Ein ausgeglichener Wettbewerb

Klaus-Peter Dittrich, Mitglied der Genthiner Schießmannschaft und Schießobmann des Landesjagdverbands Sachsen-Anhalt, attestierte den Teilnehmern der Landesmeisterschaft ein hohes Niveau: „Wir haben einen sehr ausgeglichenen Wettbewerb erlebt mit nahezu identischen Leistungen.“

Die Erfolgsbilanz der Genthiner Jäger macht neben einem Sieg in der Mannschaftswertung auch der Titel für Peter Hertel in der Altersklasse mit 317 Ringen aus. Komplett wird dieser Erfolg mit Platz drei für Klaus-Peter Dittrich (301 Ringe)und Holger Bär auf Platz vier (299 Ringe).

Als besonders positiv für die Genthiner Weidmänner bewertet Klaus-Peter Dittrich den Umstand, dass im Team ebenso kontinuierlich wie erfolgreich Nachwuchs an den Wettkampfbetrieb herangeführt wird. Dafür steht bei den Junioren der dritte Platz des 19-jährigen Richard Hertel und der sechste Platz für den erst 15-jährigen Max Kellermann, der in Besitz eines Jugendjagdscheines ist.

Hervorragende Trainingsbedingungen

Bei den Damen platzierten sich Nadine Schröder aus Parey auf Platz drei und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze. Auf Platz vier folgte Dorina Dittrich.

„Diese guten Ergebnisse“, sagt Klaus-Peter Dittrich, „wären nicht möglich ohne die Unterstützung der Jägerschaft. Wir verfügen mit dem Schießplatz in Hüttermühle zudem über hervorragende Trainingsbedingungen, um die uns andere Schützen beneiden.“

Die guten Platzierungen der Landesmeisterschaft gibt den Genthiner Schützen nun nötigen Rückenwind für die Ostdeutschen Meisterschaften, die am 5. August in Grimme ausgetragen werden. Der Schießobmann des Landesjagdverbandes gibt sich für diesen Wettkampf optimistisch: „Wir wollen in der Altersklasse gewinnen. Die Chancen stehen sehr gut“.

Den Bundesmeisterschaften im Jagdlichen Schießen im September in Galsdorf bei Hamburg, für eine Teilnahme muss der Schütze das Schießleistungsabzeichen in Gold abgelegt haben, sieht Klaus-Peter Dittrich hingegen zurückhaltender entgegen: „Die Leistungsstärke der Schützen ist sehr viel dichter. Hier sind echte Könner am Start“.

Das Ticket für die Teilnahme am Bundesausscheid haben Peter und Richard Hertel, Klaus-Peter Dittrich, Alexander Wöhling, Holger Bär und Aicke Kästner gelöst.

Ein Wettkampf im Jagdlichen Schießen setzt sich aus den Disziplinen Trap (jagdlich) und Skeet (jagdlich) mit jeweils 15 geworfenen Scheiben zusammen. Dazu kommen 100 Meter Fuchs liegend, 100 Meter freihändig stehender Überläufer, 100 Meter angestrichener stehender Rehbock und 50 Meter laufender Keiler.