Rettungseinsatz

Mann ertrinkt bei Badeunfall im See in Parey

Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsschwimmern

Rettungseinsatz der Wasserwacht an Gladows Loch in Parey am Mittwochabend. Steven Flügge

Parey - Mike Fleske

Bei einem Badeunfall im See an der Westkolonie in Parey (Gladows Loch) ist am frühen Mittwochabend ein Mann ums Leben gekommen. Augenzeugen hatten den Mann zuvor im Wasser schwimmen sehen und den Notruf gewählt, als er plötzlich im Wasser unterging.

Die Gemeindefeuerwehr Elbe-Parey war gemeinsam mit einer Reihe von Ortsfeuerwehren als erste an der Unglücksstelle und versuchte den Mann zu bergen, wie Gemeindewehrleiter Steven Flügge berichtet. Unterstützt wurden sie dabei auch von sechs Kräften der Genthiner Feuerwehr. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz und kreiste über der Unglücksstelle.

Feuerwehren sind als Erste vor Ort

Die Einsatzkräfte der Wehren hätten mittels Schlauchboot versucht, den Mann zu finden, so Flügge. Zum Einsatz sei auch eine sogenannte Einreißstange gekommen. Dahinter verbergen sich lange Stangen mit Haken am Ende, mit denen nach Personen unter Wasser getastet werden kann. Allerdings blieb diese Suche erfolglos.

Aus diesem Grund seien die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DRK-Wasserwacht hinzugezogen worden. Acht DRK-Fließwasserretter, Rettungsschwimmer und Taucher waren ab 17.50 Uhr vor Ort, teilte der Leiter der DRK-Wasserwacht Burg, Andreas Thiele, in einer Presseerklärung mit.

Taucher der Wasserwacht können Mann bergen

Zwei Taucher der DRK-Wasserwacht Burg und im weiteren Verlauf ein Taucher der DRK-Wasserwacht Magdeburg begannen unmittelbar nach dem Eintreffen mit der Suche unter Wasser. Nach einer rund halbstündigen Suche sei der vermisste Mann schließlich in rund acht Metern Tiefe am Grund des Gewässers gefunden und ans Ufer gebracht worden.

Der ebenfalls alarmierte Notarzt konnte im Anschluss an die erfolglosen Wiederbelebungsmaßnahmen nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Für die DRK-Wasserwacht Burg war es der zweite Einsatz innerhalb weniger Tage.

Andreas Thiele verwies im Anschluss an den Einsatz noch einmal auf die Gefahren in unbekannten Gewässern.