Bergzow l Der Haupt- und Ordnungsamtsleiter Volker Zunder informiert über die anstehenden Straßenbaumaßnahmen in den Dörfern Bergzow und Güsen. Auch 2019 müssen Anwohner wieder eine Vollsperrung erdulden.

Ab Februar Arbeiten in Bergzow

Am 4. Februar die noch auszuführenden Straßenarbeiten in Bergzow wieder aufgenommen. „Hier sind die Randbereiche noch herzustellen“, teilt Zunder mit. Hinter den Bordsteinen müsse der Bereich aufgefüllt und Rasen angelegt werden. Eine Regenentwässerung muss in diesem Bereich noch komplettiert werden.

Für Bergzow sind in diesem Jahr keine Beeinträchtigungen für den Verkehr aufgrund der Bauarbeiten vorgesehen. „Bis die Arbeiten vollendet sind, dauert es nicht mehr so lange“, so Zunder. Ein genauer Termin konnte jedoch von der Verwaltung der Einheitsgemeinde Elbe-Parey nicht genannt werden.

Im vergangenen Jahr gab es in Bergzow erhebliche Beeinträchtigungen, unter anderem durch eine Vollsperrung. Am 30. November wurde die Vollsperrung der Genthiner Straße in Bergzow um die Strecke von der Einmündung Seedorfer Weg bis zum Ortsausgang in Richtung Hagen erweitert. Der gesamte Verkehr wurde über die bereits ausgeschilderte Strecke umgeleitet. Wer von Hagen nach Bergzow wollte, musste über Genthin und Parchen nach Bergzow. Auch der Fahrplan der Nahverkehrsgesellschaft des Jerichower Landes änderte sich aufgrund der Baumaßnahme. Betroffen war die Linie 743.

In Güsen gehen Arbeiten im März los

Fortgesetzt wird auch die Straßensanierung in Güsen. Dort soll der Ausbau der Landstraße 54 von der Einmündung Zerbener Straße bis zum Abzweig nach Ihleburg, nach den bisherigen Planungen, spätestens ab dem 14. März erfolgen. Als Bauende ist der 29. November avisiert. Es werden 790 Meter Straße gebaut. Die Fahrbahnbreite beträgt einschließlich der Pflasterrinne 6,85 Meter. Die Nebenstraßen werden entsprechend angebunden.

Fußgänger- und Radfahrerverkehr werden in diesem Abschnitt getrennt. Auf der Ostseite entsteht ein beidseitig befahrbarer Radweg und westlich wird der Gehweg angelegt. Die Bauarbeiten müssen unter Vollsperrung erfolgen.

Die Pareyer Verwaltung geht davon aus, dass diese Vollsperrung im März greifen wird. Für die innerörtliche Umleitung ist die Weststraße vorgesehen, die bis zur Kreisstraße 1208 bereits hergestellt ist und dann bei Bedarf frei gegeben wird. Damit ist der Bahnhof durchgängig für den Pendlerverkehr ohne großen Umweg erreichbar. Großräumig wird der Verkehr über die Bundesstraße 1, Genthin und die B 107 umgeleitet.

Die L 54 in Güsen musste bereits vom 7. Oktober bis zum 9. Oktober 2018 erneut voll gesperrt werden. Grund waren Arbeiten an den Gleisen des Bahnübergangs. Der Bahnhof blieb zu Fuß erreichbar. Der Verkehr wurde über die K 1208 bis Burg und weiter über die B 1 nach Hohenseeden umgeleitet – und umgekehrt.

Hohenseeden bleibt erreichbar

Im vergangenen Jahr wurde bereits der 90 Meter lange Abschnitt an der Güsener Bahnschranke saniert. Dieser Bauabschnitt ist auch unter Vollsperrung erfolgt.

In diesem Jahr wird es durch die Umleitungsstraße nicht zu den Verkehrsproblemen wie im vergangenen Jahr kommen. Der Ortsteil Hohenseeden kann in diesem Fall ständig mit dem Auto erreicht werden.