Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Für Harzfest werden weitere Helfer gesucht

Bei den Vorbereitungen zum Harzfest kommt die heiße Phase näher. Das Festkomitee hat, unterstützt von mehreren Mitgliedern des Gemeinderates, die Arbeit aufgenommen. Doch es werden weitere Helfer benötigt.

Von Dieter Kunze
Zu den kulturellen Pluspunkten der Gemeinde Harsleben gehört der Spielmannszug, der bei vielen Veranstaltungen dabei ist.
Zu den kulturellen Pluspunkten der Gemeinde Harsleben gehört der Spielmannszug, der bei vielen Veranstaltungen dabei ist. Foto: Dieter Kunze

Harsleben - Die Gemeinde Harsleben will am ersten September-Wochenende zeigen, was die Vereine und Institutionen auf die Beine stellen können. Inzwischen sind die Inzidenzzahlen der Corona-Pandemie so weit zurückgegangen, dass alle Aktiven optimistisch ans Werk gehen. Im Ort gibt es mit Blick auf die vergangenen Jahre schon einige Erfahrungen mit größeren Veranstaltungen.

So gab es beim Spielmannszug viele Aktivitäten. Die Freiwillige Feuerwehr Harsleben lädt jährlich am 1. Mai zum Tag der offenen Tür ein. Das Schützenfest und das beliebte Herbstfest der Vereine sind über Jahre gewachsen.

Neue Ideen sind auch von auswärtigen Besuchern gut angenommen worden – beispielsweise die Hüttenwiesn, das Oldtimertreffen oder das Hüpfburgenfest zum Kindertag. Die Agrargenossenschaft lädt in größeren Abständen zu ihrem Hoffest ein. Der Weihnachtsmarkt wird immer mehr zum Anziehungspunkt und die Seniorengruppe der Volkssolidarität ist bekannt für ihren vielfältigen Aktivitäten.

Veranstaltungspremiere in Harsleben

„Jetzt wollen wir aber zeigen, dass Harsleben würdig ist, das erste Harzfest des Landkreises zu gestalten“, betont Bürgermeisterin Christel Bischoff (parteilos) auf Volksstimme-Anfrage. Das Team stehe bereit, doch es warte viel Arbeit. „Wir haben schon zahlreiche Rückmeldungen von den verschiedensten Vereinen, auch aus dem Kreisgebiet, doch jetzt müssen wir das Konzept festzurren.“

In Sachen Kultur hat Helma Gabrisch für das Festkomitee die Fäden in der Hand. Es gab schon einige Informationen zu möglichen Teilnehmern vom Landkreis, doch die Organisatorin hat schon weitere Gruppen aus dem Bereich Kultur angerufen oder angeschrieben. „Viele wollen mitmachen, doch wir brauchen konkrete Vorschläge für die Veranstaltungen“, erläutert sie.

An vier Haupstandorten – geplant sind sie auf dem Schützenplatz, dem Hof der Agrargenossenschaft, dem Hundesportplatz und vor dem Rathaus – soll es große Bühnen geben, wo abends Programm von professionellen Künstlern geplant ist. Davor und auf anderen Bühnen wie dem Treff der Vereine im Amtsgarten wird es am Freitag, 3. September, ab 16 Uhr, am folgenden Samstag von 10 bis 19 Uhr sowie am Abschluss-Sonntag von 14 bis 18 Uhr Programme von den verschiedenartigsten Gruppen, Vereinen und Chören aus dem gesamten Harzkreis geben.

Programm auf vier großen Bühnen

Der Sonntag beginnt aber mit dem eigentlichen Höhepunkt des Festwochenendes: Am Vormittag startet der große Festumzug. „Dabei müssen wir einplanen, dass vormittags eine große Gruppe von Radsportlern Harsleben aus Richtung Ditfurt/Wegeleben nach Westerhausen/Thale durchquert“, so die Bürgermeisterin. Die Aktion im Rahmen des Triathlons „Hölle von Q“ müsse gewährleistet werden.

Für die konkrete Planung der Kulturprogramme braucht Helma Gabrisch mit ihren Helfern genaue Programmbeschreibungen mit dem Platzbedarf auf der Bühne sowie nötige technische Ausrüstung wie Strom- und Wasseranschluss. Für die Künstler und Vereine gibt es ein entsprechendes Formular, das möglichst per E-Mail eingereicht werden sollte (siehe nebenstehenden grünen Kasten). „Generell sollten wir online kommunizieren, sonst ist der Aufwand nicht zu schaffen“, schließt sie sich anderen Mitgliedern des Festkomitees an.

Vereine zeigen ihr Bestes

Zu den Vereinen, die sich schon konkrete Gedanken zum Harzfest gemacht haben, gehören die Angler und Jäger. „Wir wollen unter anderem frischen Fisch räuchern“, kündigt Werner Fiedler an. Er ist auch in der Wasserwehr aktiv – das Fest soll auch genutzt werden, um auf die Hochwassergefahren sowie den nötigen Ausbau der Wasserwehren aufmerksam zu machen. „Wir hoffen, dass wir gerade in Harsleben weitere Mitglieder für diese wichtige Aufgabe gewinnen können.“

Bürgermeisterin Bischoff will die Arbeit des Festkomitees auf breite Schultern stellen. „Ich habe schon einige Meldungen an zusätzlichen Helfern, aber weitere Aktive sind jederzeit willkommen“, betont sie. Bereits am kommenden Mittwoch, 16. Juni, gibt es ab 19 Uhr in der Mehrzweckhalle in Harsleben das nächste Vorbereitungstreffen. Meldungen oder Nachfragen sind per Telefon oder E-Mail jederzeit bei der Bürgermeisterin möglich (siehe nebenstehende Meldung).