Quedlinburg (vs) l Am Sonnabend (31. Oktober) gegen 14.30 Uhr beobachtete ein Polizist außerhalb des Dienstes einen 17-Jährigen, der in der Turnstraße in Quedlinburg (Landkreis Harz) rauchte. Wie die Polizei am Montag mitteilt, fiel dem Polizisten dabei der Geruch von Cannabis auf. Er gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und zeigte seinen Dienstausweis.

Laut Polizei versuchte er anschließend den Beschuldigten festzuhalten und es kam zu einer Rangelei. Dabei gingen beide zu Boden und verletzten sich. Mit Hilfe eines Zeugen gelang es, die Polizei zu rufen.

Die eingesetzten Polizeibeamten fanden beim Beschuldigten geringe Mengen von Betäubungsmitteln und stellten dies sicher. Der Beschuldigte erstattete Anzeige wegen Körperverletzung und ließ sich mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Klinikum bringen.

Der beteiligte Polizist begab sich ebenfalls in ärztliche Behandlung. Laut Polizeibericht trägt er den linken Arm in Gips und ist nicht mehr dienstfähig. Es wird von einer möglichen Fraktur ausgegangen. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und tätlichen Angriffes gegen den Beschuldigten eingeleitet.