Die Basis aller Froximun-Produkte: Naturzeolith

Zeolithe sind kristalline Silikate, die in zahlreichen Modifikationen in der Natur vorkommen Je nach Strukturtyp ergibt sich eine Struktur aus gleichförmigen Poren, in den denen Stoffe adsorbiert werden können. Zeolithe fallen in die Gruppe der Molekurarsiebe.

Zeolithe werden unter anderem industriell als Adsorber oder Ionenaustauscher oder zur Wasserenthärtung eingesetzt.

2005 wurde der Firma Froximun als erstem Unternehmen in Europa die Genehmigung erteilt, natürliches Zeolitz-Klinoptilolith als Medizinprodukt zur Körperentgiftung im Humanbereich einzusetzen.

Bei Froximun wird ausschließlich MANC (modifizierter, aktivierter Naturklinoptilith-Zeolith verwendet). Das Wirkprinzip beruht hauptsächlich auf der Fähigkeit, Ionen auszutauschen.

Je nach Produkt erfolgt die Anwendung innerlich oder auch äußerlich.

Alle Froximun-Produkte sind als koscher und vegetarisch anerkannt.

Schlanstedt l Die Bezeichnung „Wunderpulver“ hören die Froximuner nicht so gern. „Die Wirkung unserer Medizinprodukte ist kein Hexenwerk, sondern wissenschaftlich erklärbar“, sagt Ellen Görner. Die 31-jährige Qualitätsmanagerin im Hause Froximun steht mit ihrem Engagement den Eltern Petra und Thomas Görner, die 2003 die Firma in Schlanstedt gegründet haben, zur Seite.

Und weil fast alles rund um den Wirkstoff MANC, auf dem die Produktpalette von Froximun beruht, transparent und eben kein Wunder ist, stellt Ellen Görner die neue Website der Froximun-AG vor: Froximunworld. „Wir zeigen unsere gesamte Produktpalette, erklären Hintergründe und halten auch Tipps rund um die Gesundheit vor.“ So werden aktuelle Trendthemen wie zum Beispiel Fasten aufgegriffen. In einer Mediathek sind Publikationen, die über Froximun erschienen sind, abrufbar.

Schnell wird klar, dass es bei Froximun und den Produkten um Entgiftung geht. Gebunden und ausgeleitet werden Schadstoffe und Schwermetalle, die sich im Körper festgesetzt haben. Dafür sorgt das Mineral Zeolith, das technologisch zu dem Grundstoff MANC aufbereitet wird. Bei aller Transparenz bewahrt sich die Froximun-Familie allerdings ein Geheimnis. „Wir werden nicht preisgeben, aus welcher Region der Welt der Grundstoff für unsere Produkte kommt.“

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Testphase für Zahncreme

Der jüngste Coup bei Froximun ist eine Zahncreme, die sich gegenwärtig in der Testphase befindet. Und auch dieses „Dentura med“ basiert auf dem Grundstoff MANC. Auf diese Idee ist ein findiger Zahnarzt gekommen, der aus dem ursprünglichen Pulver eine Suspension hergestellt und Patienten mit akuten Zahnfleischproblemen ermuntert hat, diese anzuwenden. Diese neue Zahncreme wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut entwickelt. „Rückmeldungen von Testern sind bisher sehr positiv“, betont Firmeninhaber Thomas Görner. Nächste Entwicklungen könnten diesen dentalen Idee folgen. „Wir denken über eine spezielle Haftcreme nach.“ Auch eine spezielle „Rauchertablette“ sei denkbar.

Es ist selbstverständlich, dass alle Produkte von Froximun ständig getestet werden. „Jede einzelne Charge wird geprüft“, betont Produktionsleiter André Köhler. Sämtliche Arbeitsgänge finden zudem komplett unter pharmazeutischen Bedingungen statt, so dass Verunreinigungen nahezu ausgeschlossen werden können.

Zufällig ist den Verantwortlichen ein gefälschtes Produkt in die Hände gefallen, das wahrscheinlich aus der Türkei stammt. Die Untersuchung des Inhalts hat ergeben, dass es sich um Talkum handelt. Das ist nicht nur wirkunglos, sondern sehr gefährlich. Um solche Plagiate zur verhindern, sind alle Verpackungen von Froximun mit einem fälschungssicheren Chip versehen.

Durch kranke Mutter zu Zeolith

Bleibt noch die Schlüsselfrage an Thomas Görner, wie genau er auf das Zeolith und dessen Wirkung aufmerksam geworden ist. Der Geschäftsmann erzählt eine sehr emotionale Geschichte aus dem Jahr 2001, die eigentlich unglaublich klingt. „Meine Mutter war damals sehr krank und nahm jede Menge starker cortisonhaltiger Medikamente, geholfen haben sie nicht.“

Ein Apotheker habe ihm den Rat gegeben, der Mutter ein bestimmtes Mineral aus Südeuropa zur Entgiftung zu besorgen. Görner selbst sei damals beruflich viel unterwegs gewesen und habe aus Zagreb das besagte Mineral nach Schlanstedt geschickt. Doch es war zu spät, die Mutter starb.

„Auch meinem Vater ging es zu dieser Zeit sehr schlecht, er kam keine Treppe mehr hoch.“ Umso erstaunter sei Thomas Görner gewesen, als ihn der Vater eines Tages besuchte und dabei, wie selbstverständlich, die Treppe nahm. „Ich habe das gegessen, das du für die Mutter gekauft hast“, war die Antwort für den verblüfften Sohn. „Meinem Vater ging es spürbar besser. Da habe ich reagiert.“

2005 Zulassung als Medizinprodukt

Der erste Schritt war, das Granulat als Nahrungsergänzungsmittel zu vermarkten, 2003 erhielten die Schlanstedter die Lizenz für Europa. Nach zahllosen Tests und Untersuchungen haben Petra und Thomas Görner 2005 die Zulassung des Minerals als Medizinprodukt erhalten.

Begonnen haben die Froximuner mal zu viert und wurden belächelt, dieses Lächeln ist inzwischen verflogen. 2005 gab es über 40 Konkurrenten auf dem Entgiftungs-Markt. 2016 wurde das Froximun-Granulat nach der EU-Gesetzgebung anerkannt, die Konkurrenz hat dieses Zertifikat nicht erhalten. Heute arbeiten 23 Mitarbeiter bei Froximun, dazu kommen die Außendienstmitarbeiter.

Hinter dem Standort Schlanstedt, den viele Kunden nur mit dem Navi finden, hat bei Familie Görner nie ein Fragezeichen gestanden. „Wir sind hier zu Hause.“ Die Firma ist auf einem schmucken Vierseitenhof zu finden, geplant ist zudem, einen benachbarten historischen Speicher in die Produktion mit einzubeziehen.